Donnerstag, 3. August 2017

[Rezension] Reiter der schwarzen Sonne von Swen Harder

Du bist ein Ugarith, ein Meister der Nacht, der ohne Erinnerung an Herkunft und Vergangenheit nach der Ausübung einer verhängnisvollen Bluttat erwacht.
Geächtet und verfolgt musst du dir fortan den Weg in die Freiheit erkämpfen, deine übermenschlichen Kräfte ergründen, um schließlich deine heilige Pflicht - die Begradigung des Weltenflusses - zu erfüllen.
Ob das Schicksal des Ugarith zu einem glücklichen, neutralen oder düsteren Ende gelangt, hängt jedoch einzig von deinen Entscheidungen ab - denn dies ist kein gewöhnlicher Roman, sondern ein Fantasy-Spielbuch!
Reiter der schwarzen Sonne ist mit mehr als 1.350 Sektionen das größte jemals veröffentlichte Spielbuch und setzt durch seinen innovativen Umgang mit Sektionsverweisen und hohen Wiederspielwert neue Maßstäbe für das Genre. Besonders charakteristisch sind das Finden versteckter Bonussektionen, Endgegnerkämpfe im eigenen, ausführlichen Kampfkapitel und das Lösen komplexer Rätsel.
Ausgezeichnet mit dem Jurypreis der RPC FANTASY AWARDS und dem DEUTSCHEN ROLLENSPIELPREIS. Quelle


< Argh! Mein Kopf ... dieses Licht ... ist das der Tod? <


In meiner Kinder- und Jugendzeit habe ich gerne Spielbücher gelesen, da man immer wieder neue und spannende Seiten entdeckt. Daher fand ich es echt cool, dass ich auf Lovelybooks ein Spielbuch für Erwachsene gefunden habe. Wie ihr vom Cover her erkennen könnt, ist es etwas düsterer gehalten. Mir hat der Schreibstil des Autors gut gefallen und ich fand es faszinierend, wie er alles miteinander verbunden hat, sodass es bei mir nicht zu einem Bruch der Geschichte kam.

Der Aufbau des Buches ist gut gestaltet, ebenso wie die Erklärungen am Anfang. Das ganze Buch ist etwas komplexer und ich musste mich erst einmal reinfinden, um alles zu verstehen. Schön finde ich, dass man nicht von Anfang an beginnen muss, wenn man stirbt, sondern es Speichermöglichkeiten gibt. 

Sehr schön waren die Graphiken innerhalb des Buches. Zwar wurden sie schwarz-weiß gehalten, gaben dem Ganzen aber eine gewisse Lebendigkeit mit. So hatte ich neben den vielen Seiten Text eine visuelle Unterstützung. 

Mir hat die Geschichte, bzw. der Weg, den ich durchlaufen bin gut gefallen und ich würde es auf jeden Fall noch einmal von vorne beginnen, denn es gibt viele Möglichkeiten ans Ziel zu kommen, oder eben auch nicht. das Einzige was mich etwas gestört hat ist die zum Teil doch sehr hohe Komplexität des Buches. Ich habe etwas länger gebraucht, um alles zu verstehen. Aber ansonsten kann ich euch das Buch empfehlen!


Meine Bewertung

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