Sonntag, 23. Juli 2017

[Rezension] The sleeping Prince - Tödlicher Fluch von Melinda Salisbury

Das Land ist in Aufruhr. Die Königin hat eine alte Legende entfesselt und den gefährlichen Schlafenden Prinzen nach vielen Jahrhunderten wieder zum Leben erweckt. Nun bringt er Krieg und Zerstörung zu den Menschen von Tregellian. Die junge Apothekerstochter Errin versucht verzweifelt, sich in diesen gefährlichen Zeiten über Wasser zu halten. Doch seit ihr Bruder Lief verschwunden ist, muss sie sich alleine um ihre kranke Mutter kümmern. Über die Runden kommt sie nur, weil sie verbotene Kräutertränke braut, die sie heimlich verkauft.
Als Soldaten sie und ihre Mutter aus ihrem Dorf vertreiben, gibt es nur einen, an den sich Errin wenden kann: den mysteriösen Silas. Ein junger Mann, der tödliche Gifte bei ihr kauft, aber nie verrät, wozu er sie verwendet. Silas verspricht, Errin zu helfen. Doch als ihr vermeintlicher Retter spurlos verschwindet, muss Errin eine Entscheidung treffen, die das Schicksal des Reiches verändern wird ... Quelle


Ohne jede Vorwarnung spürte der Nachtwächter am Osttor einen scharfen Stich an seinem Hals und fuhr sich unwillkürlich mit der Hand an die Kehle. Schon im nächsten Augenblick gaben seine Beine unter ihn nach, und noch während er zusammenbrach, sah er im matten Schein der Torlaterne das Blut an seinen Fingern.


Bereits vom Cover des ersten Bands war ich begeistert. Auch dieses Mal gefällt es mir richtig gut. Die Farben strahlen einem entgegen und es ist ein Hingucker. 

Da ich den Schreibstil der Autorin bereits aus dem ersten Band kannte, kam ich wesentlich leichter in die Geschichte hinein, als beim ersten Band. Dieser Teil beginnt direkt spannend. Ich muss aber dazu sagen, dass ich es ein wenig Schade fand, dass die Protagonistin aus dem ersten Teil nur noch eine nebensächliche Rolle spielt. Eigentlich fast gar keine, wenn man das so sagen darf. Ihren Part hat nun Errin übernehmen, eine junge Heilerin, oder sowas in der Art. Errin mochte ich sehr gerne, auch wenn sie mir oftmals sehr leidtat. Denn sie muss sich nicht nur um sich selbst kümmern, sondern auch um ihre kranke Mutter. Hilfe bekommt Errin von Silas. Silas mochte ich ebenfalls gerne, auch wenn er eins der größten Rätsel des Buches darstellt. Denn bis zur Mitte des Buches weiß weder Errin wie er aussieht, noch der Leser.

An sich hat mir die Handlung und die Idee wieder gut gefallen. Sogar hat es mir dieses mal ein bisschen besser gefallen, als der erste Band. Gerade die Geschichte mit dem schlafenden Prinzen war sehr interessant, wenn auch furchtbar. Die Spannung konnte die Autorin dieses Mal die meiste Zeit oben halten. Es gab wenige Momente, bei denen ich mich fragte, wann nun wieder etwas passiert. 

Im Großen und Ganzen hat mir die Geschichte gefallen. Ich in gespannt, wie es im dritten Teil weitergeht und auf wen ich dieses Mal stoßen werde. 


Meine Bewertung

1 Kommentar:

  1. Huhu,

    ich bin richtig dankbar, dass die englischen Cover übernommen worden sind. Das Buch befindet sich leider noch auf meiner Wunschliste, aber ich freue mich schon auf die Geschichte vom schlafenden Prinzen

    Gruß Isbel

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