Sonntag, 4. Februar 2018

[Rezension] Countdown to Noah - Gegen Bestien von Fanny Bechert


Countdown to Noah - Gegen Bestien l Fanny Bechert l Dystopie l 289 Seiten l Band 1 l Kaufen* Werbung


Klappentext
In einer Welt, in der Menschen zu wilden Bestien – sogenannten Noahs – mutieren, zählt für die siebzehnjährige Cassidy nur, ihre kranke Schwester zu beschützen. Als sie dabei von einem Noah gebissen wird, bleiben ihr noch genau dreißig Tage, eh sie selbst zu einem Monster wird. Nur mit der Hilfe des Rebellen Daniel hat sie eine Chance, rechtzeitig Medizin zu beschaffen. Aber wer hilft schon einer tickenden Zeitbombe, deren kleinste Berührung zur eigenen Ansteckung führen kann?

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Das ewige Leben war gefunden. [...] Die Noahs, wie man diese Wesen heute bezeichnet, fielen wie wilde Tiere über die verbliebenen Menschen her, während diese mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Waffen versuchten, sich zu verteidigen. 
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Gegen Bestien ist das erste Buch der Autorin, das ich gelesen habe. Da ich bereits viel Gutes darüber gehört habe, wollte ich es unbedingt lesen. Das Cover und der Klappentext sind genau nach meinem Geschmack. Es klingt sehr spannend. Der Schreibstil der Autorin konnte mich direkt in ihren Bann ziehen. Sie schreibt sehr fesselnd und bildlich, sodass ich stundenlang an ihr Buch gefesselt war.

Im Verlauf des Buches bin ich auf einige Charaktere gestoßen. Jedoch durfte ich Cassidy begleiten. Nachdem Cassidy bis auf ihre Schwester ihre ganze Familie verloren hat, schlägt sie sich nun durch die gefährliche Welt der Noahs. Noahs waren einmal Menschen, die jedoch verändert wurden und nun zu wilden Bestien mutiert sind. Cassidy ist ein starker Charakter, den ich sehr gerne begleitet habe. Ich mag ihre Art und ihre Überlebenswillen. Neben Cassidy habe ich Daniel kennengelernt. Ihn konnte ich anfangs gar nicht leiden, da seine überhebliche Art mir negative aufgestoßen ist. Im Verlauf des Buches durfte ich ihn aber besser kennenlernen, auch wenn ich ihn nie komplett einschätzen konnte. 

Die Idee des Buches hat mir gut gefallen. Es ist mal schön zu lesen, dass die Menschheit nicht daran zu Grunde geht, dass ein Virus oder ähnliches ausbricht, sondern auch etwas anderes der Grund sein kann. Die Autorin hat viele neue Ideen mit einfließen lassen und sie sehr gut umgesetzt. Mich konnte die Geschichte von Anfang bis Ende fesseln und es gab keinen Moment, in dem ich das Gefühl hatte, dass es langweilig wird. Es gab immer wieder Kehrtwendungen, die mich begeistern konnten und Momente, in denen ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte und wollte.

Ebenfalls gut gefallen hat mir, dass die Kapitel die Lebenstage von Cassidy runterzählen. Hier bleibt es wirklich sehr spannend, ob sie (siehe auch Klappentext) den Biss überleben wird. Das Ende macht sehr neugierig auf den zweiten Teil, da es offen bleibt, wie es mit Cassidy weitergeht. Mich konnte das Buch begeistern und ich habe mir sofort den zweiten Teil gekauft. 

Mein Fazit
Auch wenn das Jahr erst begonnen hat, kann ich bereits sagen, dass Gegen Bestien zu meinen Lesehighlights 2018 gehört. Das Buch ist vom Anfang bis Ende fesselnd, die Charakter authentisch und die Idee einfach nur klasse. Wenn ihr auf Dystopien steht, solltet ihr unbedingt diese Dilogie beginnen. Ihr werdet auf eure Kosten kommen. Klarer Bücherschatz.


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