Montag, 11. September 2017

[Rezension] Die Gabe der Zeit: Wer war ich? von Alexander R. Bloom

Titel: Die Gabe der Zeit: Wer war ich?
Autor: Alexander R. Bloom
Genre: Fantasy
Reihe: Band 1
Preis: Taschenbuch 9,99€, Ebook 1,99€
Leseprobe 
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Klappentext
Mit einundzwanzig Jahren entdeckt Manuel Epstein in dem Tagebuch seiner verstorbenen Mutter einen Eintrag, der ihn zutiefst erschüttert. Anscheinend wurde er als kleines Kind adoptiert. Plötzlich hat er albtraumhafte Visionen, die ihn immer wieder vor Gefahren warnen. Und dann sind auf einmal mysteriöse Männer hinter ihm her, die versuchen, ihn umzubringen. Doch warum? Gibt es ein dunkles Geheimnis in seiner Vergangenheit? Leserstimmen: »Ein flotter Schreibstil, gepaart mit interessanten Figuren machten aus »Die Gabe der Zeit« einen stimmigen Spannungsroman.« »Alexander Bloom hat ein tolles Werk erschaffen! Sein Schreibstil ist einzigartig und zeugt von viel Erfahrung und Talent« »Ein gelungenes Debüt von Alexander R. Bloom. »Die Gabe der Zeit« bringt sehr viel Spannung mit und ist eine toll aufgebaute Geschichte.« Quelle 

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"Du meinst jemanden mit einer Kristallkugel? Soll ich jetzt die Karten hervorholen und deine Zukunft voraussagen? [...] Du hast eine blühende Fantasie, mein Junge."
[Alexander R. Bloom, Die Gabe der Zeit 1, Ebookseite 12]
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Vor einiger Zeit schrieb mich der Autor an, ob ich nicht Lust hätte, sein Buch zu lesen und rezensieren. Da mich das Cover und der Klappentext direkt angesprochen haben, habe ich zugesagt und es nicht bereut. Der Autor hat einen flüssigen Schreibstil, der mich in die Welt von Manuel entführt hat, die gehörig auf den Kopf gestellt wurde. 

Mir sind einige Charaktere begegnet, die mal mehr und mal weniger eine wichtige Rolle gespielt haben. Vorne weg Manuel, ein herrlich unperfekter Charakter, der jedoch von Albträumen geplagt wird. Da die Geschichte sich um ihn dreht, ist es sicherlich nicht verwunderbar, dass der Leser die Geschichte aus der Sicht von Manuel erlebt. Jedoch gibt es einen zweiten Handlungsstrang: Manuels Vater, der ebenfalls eine wichtige Rolle spielt. Die Charaktere haben mir ziemlich gut gefallen, auch wenn ich gestehen muss, dass sie mir teilweise zu blass wirkten. Der Autor hat sie zwar authentisch dargestellt, aber durch die rasant abfolgenden Handlungen war wenig Zeit für Tiefe. 

Die Geschichte und somit die Idee hat mir wirklich gut gefallen und vor allem gefällt mir sehr gut, dass der Autor nicht viel um den heißen Brei redet, sondern handelt. Die Ereignisse geschehen ziemlich schnell, haben mich wenig durchatmen lassen und waren vielleicht an der ein oder andere Stelle etwas zu viel, aber dennoch sehr spannend. Die Verknüpfungen der Albträume mit der Realität ist dem Autor gut gelungen und konnten mich fesseln. Ich hatte nicht das Gefühl, dass er irgendetwas vergessen hat, sondern das alles logisch miteinander verknüpft wurde. So konnte er mich seit der ersten Seite an sein Buch fesseln und ich habe die Geschichte sehr gerne gelesen. 

Fazit
Da es sich hierbei um das Debüt des Autors handelt, habe ich erst einmal nicht viel erwartet. Allerdings konnte er mich bereits nach den ersten Seiten an sein Werk fesseln und mich mit in eine Reise zwischen Traum und Realität nehmen, die es wahrlich in sich hat. Das Buch ist auf jeden Fall für alle, die es sehr gerne rasant mögen und in dem Albträume und Visionen eine wichtige Rolle spielen. Ich kann euch das Buch auf jeden Fall empfehlen. 




Vielen Dank an den Autor für das Rezensionsexemplar.



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