Mittwoch, 23. August 2017

[Rezension] Traumhaft - Das Erwachen von Johanna Lark

**Was würdest du träumen, wenn du in deinem Traum die Realität ändern könntest?**
Als Psychologiestudentin sollten der 21-jährigen Klara die Grundbegriffe der Traumdeutung eigentlich nicht fremd sein. Dennoch kann sie es sich nicht erklären, warum sie und ihre Freunde auf einmal die gleichen Träume haben und diese so absolut real wirken. Oder warum sie plötzlich von einer knisternden Begegnung mit einem höchst attraktiven Studenten träumt und dieser ganz genau Bescheid zu wissen scheint. Zufall, Schicksal oder etwas ganz anderes? Als Klara ihre außerordentliche Gabe der Traumlenkung entdeckt, eröffnen sich ihr plötzlich Welten, die sie sich kaum vorstellen konnte. Bis sie versteht, dass auch ihre Träume zum Spielball anderer Begabter werden können…Quelle


Vielleicht hätte ich in der Nacht nach meinem einundzwanzigsten Geburtstag nicht ins Bett gehen sollen. Dann wäre mein Leben möglicherweise ganz normal weiterverlaufen.


Das Cover sieht traumhaft aus und wirkt sehr harmonisch. Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen und ich durfte die Geschichte aus der Sicht von Klara erleben. Dadurch wurde die Geschichte sehr lebendig, auch wenn ich nur die Gedanken und Sichtweise von Klara erleben durfte.

Die Charaktere waren okay. Ich konnte mich nicht wirklich mit ihnen anfreunden. Klara wirkte etwas blass auf mich und ich hatte das Gefühl, dass mir etwas fehlt. Adrian war mir leider sehr unsympathisch. Seine Art machte mich schier wahnsinnig und brachte mich teilweise auf die Palme. Ich denke, dass das von der Autorin geplant war und er nicht der Sympathieträger werden sollte. Anders gestaltet es sich bei Tobi und Matthias. Beide Charaktere mochte ich sehr gerne. Matthias, da er wirklich sehr witzig ist und Tobi, da er sehr geheimnisvoll ist. Die beiden lockerten die Geschichte wirklich auf.

Die Idee der Geschichte gefällt mir ziemlich gut. Allerdings scheitert es zum Teil an der Umsetzung. Gerade am Anfang hatte ich das Problem, dass ich Schwierigkeiten hatte in die Geschichte hineinzukommen. Es gibt wirklich viele Traumszenen, die mich allerdings zum Teil nicht packen konnten. Am besten lässt es sich mit einer Achterbahnfahrt vergleichen. Es gab genauso Höhen wie auch Tiefen. In den Höhen war es wirklich spannend, in den Tiefen hat sie mir einfach gefehlt. Ich hoffe, dass es im zweiten Teil besser wird und bin schon gespannt darauf. 


Mein Fazit
Eine wahre Achterbahnfahrt, die mich mit auf Berge und in Täler genommen hat. Es gab spannende Stellen, genauso aber auch zähe stellen. 





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