Donnerstag, 24. August 2017

[Rezension] Im Schatten des Jaotar von Rike Moor

Tief im Regenwald von Onar liegt die Heimat der Manori. Eines Tages finden Späher zweier befreundeter Stämme die Spuren einer gefährlichen Kreatur, dem Jaotar, in  ihren Territorien. Kurz nach dem beunruhigenden Fund breitet sich eine merkwürdige und unbekannte Krankheit aus. Dennoch beginnt eine schicksalsbehaftete Jagd auf die Bestien des Regenwaldhochlandes. Unter den ausgesandten Krieger, Jägern und Spähern beider Stämme befinden sich auch Nairi und Yriiel, zwei junge von Grund auf verschiedene Manori.Während Nairi bereit ist verbotenerweise Magie einzusetzen, lehnt Yriiel diese strikt ab. Als ihre unterschiedlichen Ansichten aufeinanderprallen, entsteht ein Strudel aus Pflichtgefühl, Heimlichkeiten und unerwarteter Zuneigung. Zu allem Überfluss müssen nicht nur die beiden herausfinden, dass die Jaotare ihr kleinstes Problem sind und sie einer Gefahr gegenüberstehen, der sie ohne Magie nicht gewachsen sind. Quelle


Mäßig ausgeruht befand sich Yriiel auf dem Weg zu einem der Pfade, die hinunter zum Wurzelwerk der Baumstadt Shadranaey führten, der Heimat der Qui'Za, eine Stamm der Manori. Der Tag brach gerade erst an und versprach, dank der seit einiger Zeit andauernden Unruhen, auch heute wieder anstrengend zu werden.





Das Cover finde ich in Ordnung. Es zeigt den Wald, in dem das Buch spielt. Auch die Farbe gefällt mir wirklich gut. Das Einzige, was ich etwas Schade finde ist die Schrift. Ich finde, dass sie sich zu wenig vom Cover abhebt. Gerade ganz oben das Wort Kataria ist kaum lesbar.

Die Autorin hat einen guten Schreibstil, der sich schön lesen lässt. Teils hatte ich ein wenig Probleme die ganzen Namen und "Völker" auseinander zu halten, da es doch einige Charaktere gab. Aber nach und nach hat es geklappt. An sich haben mir die Charaktere gut gefallen, auch wenn sie mir teils zu unnahbar waren, da es, wie bereits genannt, ziemlich viele waren. Überwiegend habe ich Yriiel und Nairi begleitet, die beide sehr interessante Charaktere darstellen. Jedoch mochte ich Yriiel wesentlich lieber als Nairi. Diese war mir teileweise zu kalt.

Ich muss gestehen, dass ich anfangs ziemliche Probleme dabeihatte, in die Geschichte hineinzukommen. Die Autorin hat mich mitten in das Geschehen geworfen und ich musste mich erst einmal zurechtfinden. Allerdings muss ich sagen, dass das zwar etwas gedauert hat, ich es aber nicht bereue, dass ich das Buch weitergelesen habe. Nach den anfänglichen Schwierigkeiten wurde es wirklich sehr spannend und konnte mich fesseln. Interessant wurde es ebenfalls durch das neugestaltete Setting und den neugeschaffenen Kreaturen. Dadurch wurde es nicht mehr langweilig und ich habe das Buch gerne gelesen.


Mein Fazit
Nach anfänglichen Schwierigkeiten bin ich doch noch gut in das Buch hineingekommen. Es konnte mich bis zum Ende fesseln und ich kann es euch empfehlen.








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