Dienstag, 29. August 2017

[Rezension] Der Engel Gottes von Axel von Kalben

Ein blutiger Angriff auf die herrschenden Zauberer der Insel Samica reisst Selia, Haran und Tira aus ihrem bisherigen Leben. Sie begegnen fremden Wesen aus der grauen Dimension, die eigene undurchschaubare Ziele verfolgen. Während Selia in die Rolle des Engel Gottes gedrängt wird, entsteht auf dem Festland im Herz des Dschungels eine Gefahr, die die Menschheit vernichten könnte.Der Engel Gottes - Band 1 der Science-Fiction-Reihe um die graue Dimension
spielt in einer mittelalterlichen Welt vor dem Hintergrund eines beginnenden Konflikts zweier völlig unterschiedlicher Gesellschaften. Quelle


Für einen Moment genoss Natan den atemberaubenden Ausblick über ein weites Tal, in dem sich das saftige grüne Gras im sanften warmen Abendwind wog. Das schwarze Vulkangestein, das sich auf der anderen Talseite zu einem hohen Vulkankegel emporschwang, markierte die Trennlinie zwischen Leben und Tod. 



Das Cover entspricht leider nicht meinem Geschmack. Mir persönlich ist es zu wenig aussagekräftig und zu dunkel. Außerdem harmoniert für mich die Schrift nicht mit dem Hintergrund.

Der Schreibstil des Autors ist wirklich gut. Er schreibt sehr flüssig, aber teils sehr schwierig, sodass ich mich sehr konzentrieren musste. Allerdings finde ich es etwas Schade, dass er sich dazu entschieden hat, ziemlich viele Handlungsstränge zu verwenden. Das hatte zur Folge, dass ich ziemlich lange gebraucht habe, bis ich alle Charaktere auseinanderhalten konnte und diese ihrer aktuellen Handlung zu ordnen konnte. Das hatte aber leider auch zur Folge, dass viele der Charaktere für mich zu blass blieben und ich mit ihnen nicht viel anfangen konnte. Sehr schwer waren für mich die teilweise unaussprechlichen Namen. Ich weiß, dass es so vom Autor gewollt ist, stellte aber immer wieder einen kleinen Bruch für mich dar.

Die Spannung war sehr schwankend. Es gab immer wieder wirklich spannende und fesselnde Momente und gleichzeitig auch wieder welche, die sich ziemlich stark gezogen haben. Ich musste mich wirklich sehr konzentrieren den Faden nicht zu verlieren. Besonders gut hat mir gefallen, dass der Autor eine neue Welt geschaffen hat, in dem sich die Charaktere den komischsten Wesen stellen mussten. Das ist auf jeden Fall ein Punkt, der wirklich toll war. 


Fazit
Im Großen und Ganzen war das Buch in Ordnung. Es gab Höhen, wie auch Tiefen. Sehr schön waren das neue Setting und die interessanten Charaktere. Allerdings bin ich mir nicht ganz schlüssig, ob ich das Buch weiterempfehlen sollte. 




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