Montag, 7. August 2017

[Rezension] Ben Heart und das Vermächtnis des Planeten Tiboo von Peter Clark

Als Ben Heart durch den Wald flieht, folgt er den goldenen Lichtern am Nachthimmel. Sie haben ihm das Leben gerettet, doch noch weiß er nicht, was sie bedeuten. Eva und Ron suchen ihn schon seit Monaten, denn ohne seine Hilfe können sie das Geheimnis der Seelen nicht entschlüsseln. Doch sie sind nicht die Einzigen auf der Jagd nach dem Seelenwanderer. Ein dunkler Schatten findet zurück zu alter Stärke und bedroht nicht nur die Welt der Seelen, sondern auch die, der Menschen.


Mit verschränkten Armen lag John Eisner auf dem kalten blauen Leder seiner Operationsliege im Flur des Public State Hospital in Manhattan. Er war in drei Decken gehüllt, trotzdem fröstelte er, denn die Temperaturen vor dem Operationssaal waren eisig.


Das Cover ist leider nicht mein Fall. An sich wäre es schön anzusehen, wenn die Qualität des Fotos besser wäre. Leider sieht man ziemlich stark, dass es gestreckt wurde. Dadurch wird es beim genauen Hinschauen sehr unscharf.

Der Schreibstil des Autors ist noch nicht perfekt, aber bei einem Debüt erwarte ich das auch nicht unbedingt. Die Geschichte lässt sich trotzdem relativ flüssig lesen, an der Rechtschreibung sollte allerdings noch gearbeitet werden. Der Autor hat sich dazu entschieden, mehrere Handlungsstränge nebeneinander laufen zu lassen, sodass es öfters Perspektivenwechsel gab. Dementsprechend gab es auch einige Charaktere, die ich erst einmal zu zu ordnen lernen musste. Vorne voran natürlich Ben, der eine besondere Gabe besitzt: Er sieht die Auren der Menschen. Ben mochte ich sehr gerne und für mich war er ein sehr interessanter Charakter. Die weiteren Charaktere waren ebenfalls sehr vielfältig, mit persönlich teilweise zu unausgereift und nicht tief genug, als dass ich mich mit ihnen identifizieren könnte. Ich habe bei einem Charakter auch leider sehr lange gebraucht, bis ich verstanden habe, wer er eigentlich ist.

Die Spannung ist sehr schwankend. Mal geht es sehr rasant zu, mal zog sich die Handlung ziemlich in die Länge. Gerade bei den Stellen, bei denen es sich zog, hätte ich mir weniger Gerede gewünscht. Es war mir persönlich teils schon zu viel. Die Handlung an sich hat mir gut gefallen, sollte aber meines Erachtens noch ein wenig überarbeitet werden, sodass die Geschichte etwas runder wirkt. 

Im Großen und Ganzen hat mir die Geschichte gefallen, konnte mich aber hinsichtlich der oben aufgezählten negativen Punkte nicht komplett überzeugen.

Meine Bewertung


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