Freitag, 14. Juli 2017

[Rezension] Die Pforte der Schatten von Harry Connolly

Es sollte ein Tag der Hoffnung werden – es wurde ein Tag der Vernichtung
Das Reich von Peredain verdankt seine Macht dem mystischen Abendvolk. Alle 23 Jahre öffnet sich ein Tor, und der Imperator von Peredain lädt die Gesandten des Abendvolks zu einem Fest ein. Als Dank erhält er eine Gabe der Magie oder überlegenes Wissen, mit dessen Hilfe die Familie des Imperators ihr Reich errichtet hat. Doch dieses Jahr tritt nicht das elfengleiche Abendvolk aus dem Tor, sondern riesige Bestien, die sich sofort auf die Anwesenden stürzen. Nur Kronprinz Lar und einige seiner Freunde können dem Gemetzel entkommen. Können sie verhindern, dass das Imperium zerbricht, und die Invasion aufhalten? Quelle

Ohne seine Rüstung kam sich Tyr Tejohn Treygar vor, als sei er in Ungnade gefallen. Ein lächerlicher Gedanke natürlich - zur Festspielzeit war durch königlichen Erlass das Anlegen von Rüstungen verboten, selbst für die Wachen an den Toren. 


Aufmerksam geworden bin ich auf das Buch über das Bloggerportal. Mich hat der Klappentext direkt angesprochen und ich dachte, dass das Buch für mich etwas wäre. Leider weit gefehlt. Der Autor hat einen sehr ausschweifenden Schreibstil, bei dem ich mich sehr konzentrieren musste. 

Bei den Charakteren musste ich anfangs erst einmal durchsteigen. Es gibt wirklich sehr viele und ich hatte große Probleme dabei, sie alle auseinander zu halten. Ich muss gestehen, dass ich das zum Teil bis zum Ende hin kaum geschafft habe. Für mich sind durch die hohe Anzahl der Charaktere einige von diesen sehr oberflächlich geblieben und wirkten blass auf mich. Hier hätte ich mir wesentlich mehr Tiefe gewünscht. Zu dem waren die meisten Charaktere unsympathisch. Vorne heran die kleine Prinzessin, die mit ihren 12 Jahren, sehr kaltblütig und zickig auf mich wirkte. 

Die Spannung konnte mich leider auch nicht überzeugen. Die Geschichte war sehr langatmig und zog sich an vielen Stellen. Es gab wenige Momente, in denen mich der Autor an sein Buch fesseln konnte. Selbst die eigentlich actionreichen Szenen, konnten mich nicht überzeugen. 

Das Ende konnte mich genauso wenig überzeugen. Ich habe noch Band 2 zu Hause und hoffe, dass es besser wird! Aufgrund der zwischendurch doch einmal gegebenen Spannung vergebe ich sehr knappe 2 Sterne!


Meine Bewertung



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