Mittwoch, 12. Juli 2017

[Rezension] Der Reisende - Du bist die Finsternis von Ondrej Cikán

Ein postapokalyptischer Roman über Liebe und Angst. Viele Jahre nach einem verheerenden Atomkrieg, der selbst die Gesetze der Physik außer Kraft gesetzt hat, bilden die wenigen Überlebenden wieder Städte und Völker. Blutrünstige Ungeheuer treiben ihr Unwesen im ewigen Winter. In dieser Welt erwacht Herman, lang nach seinem Tod, wieder zum Leben. Ein selbsternannter Gott hat ihn mit übernatürlichen Mutationen ausgestattet, um ihn auf eine gefährliche Mission zu entsenden. Bloß Erinnerungen an Liebe, die er in seinem früheren Leben einmal kannte, geben Herman noch das Gefühl, ein Mensch zu sein. Und als er erkennt, dass die Welt erneut am Abgrund steht, muss er sich entscheiden, wem er dienen will: seinem Herrn oder seinem Gewissen. Quelle


Liebe Theresa,
ich lebe wieder. Sie haben mich wiederbelebt. 


Diese Rezension habe ich leider lange vor mir hergeschoben. Aufmerksam wurde ich auf das Buch durch eine Leserunde auf Lovelybooks. Sowohl das Cover, als auch der Klappentext hatten mich angesprochen. 

Der Autor hat einen sehr besonderen Schreibstil, der sich tatsächlich sehr schlecht beschreiben lässt. Er weiß einfach, wie er Leser verwirren kann. Ich persönlich kam ziemlich schlecht mit seinem Schreibstil klar, wodurch das Buch leider kein Lesegenuss für mich war.

Die Charaktere blieben für mich sehr oberflächlich. Es gab keinen mit dem ich mich richtig identifizieren konnte oder eine gewisse Sympathie empfand. Vielmehr machten sie auf mich einen seltsamen Eindruck und ich habe lange gebraucht, bis ich wusste, wer wer ist und was seine Rolle in dem Ganzen darstellt. Zudem spricht der Protagonist immer wieder von Personen, die keine aktive Rolle in der Geschichte haben.

Der Einstieg ist mir sehr schwer gefallen. Ich wurde mitten ins Geschehen geworfen und musste mich zurecht finden. Direkt am Anfang war ich verwirrt, konnte mich einfach nicht einfinden. Das lag vor allem auch daran, dass ich mir kein Bild von dem Geschehen machen konnte, denn die Handlung war zu abstrakt. 

Spannungsmäßig konnte mich das Buch folglich auch nicht überzeugen. Durch die verwirrende Handlung konnte ich mich einfach nicht in das Buch hineinversetzen und mich auf die Geschichte einlassen, was wirklich Schade ist. Leider ist das Buch nichts für mich gewesen!


Meine Bewertung


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