Freitag, 30. Juni 2017

[Rezension] Göttin der Dunkelheit von Anke Unger

**Eine berauschende Welt voller Götter, Magie und Intrigen**
Als Priesterin im Tempel des Lichts dient die temperamentvolle Magierin Areshva ihrer Göttin von ganzem Herzen. Doch dann nehmen düstere Mächte das Land ein und verdrängen die Kräfte des Guten. Areshva sieht nur einen Ausweg, um ihrer Göttin zu helfen: Sie muss sich mit der Dunkelheit verbünden. Nur so kann sie die Zauberkraft erlangen, die sie im Kampf brauchen wird. Doch die Dunkelheit ist ein Pfad voller gefährlicher Versuchungen…  
Dunkle Götter, eine verbotene Magie und die Versuchung der Liebe verstricken die Magierin Areshva in ein mitreißendes Handlungsnetz, dem sich der Leser absolut nicht entziehen kann. Anke Unger überträgt uralte Ängste des Menschen auf eine faszinierende Fantasywelt voller Legenden.  Quelle


Unser Tempel wird nicht brennen, versuchte Areshva sich einzureden. Es ist nur ein Traum.


Das Cover gefällt mir ziemlich gut. Es zeigt das, was den Leser in dem Buch erwartet: Zum einen Areshva mit ihren großen schwarzen Schwingen und zum anderen die Düsternis, die in dem Buch eine ganz große Rolle spielt.

Von der Sprache her hat die Autorin einen leichten Schreibstil, wodurch sich das Buch gut lesen ließ. Leider ist ihr Schreibstil aber gleichzeitig oft sehr wirr. Das war für mich einer der größten Kritikpunkte. Es gab teilweise sehr große Zeitsprünge, wodurch ich das Gefühl hatte, dass mir etwas fehlt. Es fehlte auf jeden Fall der Zeitraum dazwischen. Wie ging es Areshva? Was ist in der Zwischenzeit passiert? Das hatte auch zur Folge, dass plötzlich ein Charakter auftauchte, den ich nicht kannte und es aber in meinen Augen als selbstverständlich vorausgesetzt wurde. Das sorgte bei mir für große Verwirrung. 

Die Autorin hat sich dazu entschieden zwei Handlungsstränge parallelverlaufen zu lassen, wodurch zwei Charaktere zu Protagonisten wurden. Zum einen Areshva, zum anderen Silvrin. Beide Charaktere mochte ich eigentlich gerne, obwohl ich Silvrin und seine Geschichte besser finde. Bei den Charakteren hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht. Ich hatte teilweise das Gefühl, dass ich sie gar nicht wirklich kennengelernt habe. Hier tritt der zweite Kritikpunkt in Kraft: Die Handlungsstränge laufen mir viel zu lange parallel. Mir ging dadurch die Geschichte viel zu weit auseinander. Ich wusste zum Teil nicht, warum dies und jenes passiert und ob die Handlungsstränge irgendwann zu einander finden würden. Das sorgte für ziemlich viel Unruhe und teils Verwirrung, da ich mich nie wirklich auf eine Geschichte einlassen konnte, da die Handlungsstränge zu schnell wechseln.

Nach den ganzen Kritikpunkten aber auch was Positives: Die Handlung und die Idee haben mir gut gefallen. Es war für mich etwas Neues und ich sehe bei der Autorin viel Potential. Ich hoffe, dass sich die Verwirrungen im zweiten Teil ergeben! Leider kann ich aber nicht mehr als 2 Sterne geben, da die Kritikpunkte überwiegen.


Meine Bewertung



1 Kommentar:

  1. Da bin ich ja mal gespannt, wie sich die Romane lesen, wenn ich endlich mal soweit bin :-) Danke dir für den netten Eindruck. Welche Bücher aus dem Dark Diamondsverlag haben dir denn gefallen? lg Nadine von Nannis Welt

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