Donnerstag, 29. Juni 2017

[Geburtstagsmonat] Christiane Lind - Vorstellung Akazie und Frühling

Heute geht es mit Chris Lind weiter. Über ihre Bücher bin ich schon das ein oder andere Mal gestolpert. Kennt ihr schon Bücher von ihr?

Chris Lind
Liebe Leserinnen,
ich freue mich, dass ich den heutigen Tag gestalten darf und springe gleich ins kalte Wasser und stelle euch meine beiden Romane „Im Schatten der goldenen Akazie“ und „Im Land des ewigen Frühlings“ vor.
Es gibt nichts Spannenderes als Familiengeheimnisse?
Oh doch, und zwar Familiengeheimnisse in exotischen Ländern. Daher führten mich meine beiden Geschichten nach Australien und Guatemala.


Im Schatten der goldenen Akazie
Wohin würdest du flüchten, wenn dich die beiden Menschen verraten, die du liebst?
„Bin ich verrückt?“, fragt sich Franziska, als sie Hals über Kopf beschließt, nach Australien zu fliegen. Nur wenige Stunden vorher hat sie ihren Freund bei seinem Seitensprung ertappt – mit ihrer Schwester, in der gemeinsamen Wohnung. Tief verletzt will Franziska nur noch eins: weg von hier, so schnell wie möglich.
Doch wohin? Da gab es diesen Brief einer unbekannten Tante aus Brisbane, die ihre deutschen Verwandten kennenlernen möchte.
Das nimmt Franziska als Wink des Schicksals und macht sich auf den Weg ans andere Ende der Welt.
Was als Flucht vor der Enttäuschung beginnt, wird eine Reise in ein neues Leben. Franziska trifft ihre Großtante Ella, die dem Geheimnis der Wagner-Schwestern Ende des 19. Jahrhunderts auf der Spur ist.
Nach dem tragischen Tod ihrer Mutter haben die besonnene Victoria und die leidenschaftliche Catherine nur einander. Nichts scheint die Schwestern trennen zu können, bis der Opalschürfer Luke in ihr Leben tritt.
Vor der traumhaften Kulisse Queenslands entfaltet sich eine dramatische Familiengeschichte über mehrere Generationen.
Die zweite Geschichte führt ans andere Ende der Welt, nach Mittelamerika. Warum ausgerechnet Guatemala? – bin ich oft gefragt worden. Könnt ihr euch ein spannenderes Land vorstellen?

Guatemala bietet für einen Roman alles, was man sich wünschen kann: exotische Flora und Fauna, die geheimnisvolle Kultur der Maya und einen lebensbedrohlichen Vulkanausbruch. Vor diesem Hintergrund können meine Heldinnen nur wachsen und ihre Stärke entdecken.


Im Land des ewigen Frühlings
»Im Land des ewigen Frühlings« begegnen sich Margarete und Elise 1902 auf einem Schiff, das sie nach Guatemala bringt. Für Margarete ist es die Rückkehr nach Hause und zu ihrer großen Liebe Juan. Doch Margaretes Vater hat andere Pläne: sie soll reich heiraten, um das Anwesen zu retten.
Elise hingegen möchte nicht in das exotische Land reisen, sondern lieber weiter im beschaulichen Bremen leben. Doch ihre Eltern erwarten, dass ihre Tochter sich für die Forschungsexpedition in die Nebelwälder Guatemalas begeistert. Was Elise sich vom Leben wünscht und welche Träume sie hegt, danach fragt ihre Familie nicht. Wie ein Gepäckstück wird Elise mitgeschleift. Erst die Begegnung mit einem Mayapriester weckt in der jungen Frau Interesse am Land des ewigen Frühlings.
Als Banditen ihre Eltern entführen, wendet Elise sich hilfesuchend an Margarete. Sofort springt diese ihrer Freundin zur Seite. Gemeinsam begeben sich auf eine Reise, die sie aus den Nebelwäldern des Hochlands bis hin nach Quetzaltenango führt. Ein Abenteuer, das ihnen Liebe und Glück, aber auch Gefahren und Verluste bringt. Gemeinsam entdecken Margarete und Elise ihre Stärken und finden den Mut, ihre Zukunft selbst zu bestimmen.
Genau das wünscht sich auch Isabell, Elises Ururenkelin. Nach einer schlimmen Trennung sucht sie Ablenkung, die sie in den Tagebüchern ihrer Vorfahrin findet. Auf den Spuren ihrer Ururgroßmutter muss sich Isabell ihren eigenen Ängsten und Sehnsüchten stellen, um einen Neuanfang zu wagen.
Kurz gesagt geht es in der Geschichte um starke Frauen, Freundschaften und Mut – und auch Liebe, das will ich nicht vergessen.




Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen