Mittwoch, 24. Mai 2017

[Rezension] Unter der Erde von Nadja Losbohm

Warum verschweigt man manche Dinge ausgerechnet vor demjenigen, dem man sein Herz geschenkt hat? Um ihn zu schützen oder sich selbst? Pater Michael erhält eine zweite Chance, und diese nutzt er, um sich Ada zu öffnen und endlich die Geheimnisse um sein Leben zu lüften. Doch seine Vergangenheit holt ihn und auch die Jägerin auf schmerzliche Weise ein… Dies ist die Geschichte eines unvorstellbaren Lebens voller Mysterien und Wunder. Dies ist Pater Michaels Geschichte… …und mehr. Quelle

Ich holte tief Luft. Meine Lunge schmerzte dabei.



Mit Unter der Erde geht es schon in die 4te Runde der Reihe. Das Cover finde ich sehr treffend gestaltet und die Schrift und das Bild harmoniert gut zusammen. Wie gewohnt hat die Autorin einen flüssigen Schreibstil, der nicht nur dazu beiträgt, dass ich mir alles sehr gut bildlich vorstellen konnte, sondern ebenso Emotionen weckt. 

Nachdem der 3te Teil mit einem fiesen Cliffhanger geendet hatte, wollte ich natürlich wissen, wie es weitergeht. Unter der Erde kann wirklich viel darstellen und ich finde, dass der Titel ein wenig Spielraum für eigene Gedanken lässt. Ein wenig wurde das erfüllt, was ich mir gedacht hatte, auch wenn ich nach dem Ende vom letzten Teil, etwas Anderes erwartet hatte.

Mir hat gut gefallen, dass sich die Charaktere immer weiter entwickeln. Dieses Mal war es an Pater Michael sich zu entwickeln und über sich hinauszuwachsen. Denn er öffnet endlich Ada sein Herz und erzählt. Sehr interessant waren die Fakten, die ans Licht kamen und tatsächlich konnte ich noch einiges geschichtliches lernen. Trotz der vielen Fakten war das Buch nicht langweilig, sondern sehr packend. Natürlich durften auch die Jagdszenen nicht fehlen, die wieder wirklich sehr spannend war.

Ich finde es sehr interessant, dass ich nicht sagen kann, wie die Reihe enden könnte. Es tauchen immer wieder neue "Dinge" auf, Fragen werden geklärt und andere entstehen. Ich bin sehr gespannt auf den nächsten Teil. 

Meine Bewertung


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