Donnerstag, 4. Mai 2017

[Rezension] Spiel im Schatten von Andreas Suchanek

Nach den schockierenden Enthüllungen des vergangenen Falls sind Mason, Olivia, Randy und Danielle davon überzeugt, dass nur eine Lösung des Falls „Marietta King“ ihr aller Leben retten kann. Dank eines Hinweises von Olivias Kontakt bei der Barrington Cove Gazette entdecken die vier ein altes Waisenhaus im Nachbarort. Brachte Marietta dort ihr Kind zur Welt? Die vier ermitteln.
Im Jahr 1984 kommt es in den Stunden vor dem Mord zu dramatischen Ereignissen, und in der Zeit danach werden auf dem Polizeirevier gefährliche Mächte aktiv, die ihr Geheimnis um jeden Preis schützen wollen. Quelle



"Verdammt, verdammt, verdammt ... bitte nicht", stammelte er und nestelte am Kragen des Poloshirts, das er so liebte. "Jamie?" Shannon legte ihm eine Hand auf die Schulter.


Nachdem ich den ersten Sammelband bereits in einer Leserunde lesen durfte, habe ich mich umso mehr gefreut, dass ich auch den zweiten Band lesen durfte. Das Cover gefällt mir trotz seiner Schlichtheit sehr gut. Der Schreibstil des Autors ist wie gewohnt flüssig und leicht zu verstehen und an die Zeit und Sprache der Jugendlichen angepasst.  

Die Protagonisten entwickeln sich weiter und werden immer mehr zu kleinen Detektiven, die sich weiter in eine Sache verstricken, die nicht gerade ungefährlich ist. Manchmal waren mir die vier schon zu Erwachsen für ihr Alter und ich hatte Bedenken, ob das realistisch sein könnte und doch habe ich die vier in mein Herz geschlossen. Mir gefällt vor allem die Vielfalt der Charaktere. Die Kluft der Schichten ist doch sehr groß und trotzdem haben sie zusammengefunden.

Die Geschichte hat mir dieses Mal noch besser gefallen, als beim ersten Mal. Nun kannte ich bereits die Charaktere, den Grund wieso und die Spannung war viel mehr gegeben. Dieses Mal erlebte ich den Autor so, wie ich es aus seiner anderen Reihe gewohnt bin: spannungsgeil! Darf man das sagen? Naja ich tu's mal. Neben den Charakterentwicklungen und dem Rätseln dieser, konnte ich selbst miträtseln und teilweise wurden die Ereignisse doch sehr turbulent und fesselten mich an das Buch. Die vier Freunde müssen viel aushalten und manchmal hatte ich echt Angst um sie. 

Interessant finde ich die "Verzwickung" der Geschichte. Dachte ich im ersten Teil noch, dass nicht viele Parteien in den Fall verwickelt sind, wurde ich nun eines Besseren belehrt. Immer mehr Menschen scheinen etwas damit zu tun zu haben und der Fall entwickelt sich zu etwas sehr komplizierten. Aber hier zeigt sich das Geschick des Autors: Ich hatte keinerlei Probleme dabei, der Geschichte gut zu folgen und alle Charaktere auseinander zu halten. Ich bin gespannt, wie es mit dem nächsten Teil weitergeht. 

Meine Bewertung



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