Samstag, 13. Mai 2017

[Autorenvorstellung] Olivia Mae

Heute möchte ich euch gerne Olivia Mae vorstellen. Olivia lernte ich kennen, nachdem sie mich auf meinem Blog angeschrieben hatte. Sie fragte mich, ob ich nicht Lust hätte, ihr Buch zu lesen und prompt war ich in ihrem Bloggerteam. Bei Olivia finde ich wirklich toll, dass sie ein sehr lebensfroher und lieber Mensch ist. Das macht sie sehr sympathisch und ich denke, dass ich stellvertretend für ihr Bloggerteam sagen kann, dass es dadurch auch sehr viel Spaß mit ihr macht.
Aktuell gibt es auf ihrer Facebookseite eine Aktion, bei der ihr aktiv mitwirken könnt. Sie hat sich mit ein paar Blogger zusammengetan und tolle Beiträge zu ihrem Buch ausgearbeitet. Ihr sollte unbedingt bei ihr vorbeischauen. Denn es lohnt sich auf jeden Fall und Requia ist echt toll!

Natürlich habe ich ihr ein paar Fragen gestellt, die sie euch nachstehend beantwortet. 



Liebe Olivia,
vielen Dank, dass du dir Zeit genommen hast, meine Fragen zu beantworten. Hauptberuflich bis du Lehrerin, leitest ein kleines Familienunternehmen und schreibst nebenbei deine Bücher. Wie bekommst du das alles unter einem Hut und wie kann man sich einen normalen Tag im Hause Mae vorstellen?
Ach Anna, wenn ich das wüsste. Manchmal sitzen mein Mann und ich am Sofa, schauen uns an und lachen, weil wir beide nicht ganz dicht sind. Und dann wieder, unter der Woche, ist es angenehm. Abends schalte ich gerne etwas ab, die Schule muss auch einmal ruhen und ich tendiere dazu, das Schicksal meiner Schützlinge mit ins Bett zu nehmen. Dann zermartere ich mir Stunden das Hirn und … dank Requia hat das ein wenig aufgehört.

Aber genug der Worte drum herum – wie mache ich das?Nun. Ich habe eine tolle Unterstützung bei meinem Mann. Er ist mein Atem und ich sein Herzschlag. Oder ich sein Atem und er mein Herzschlag. Er ist mein Seelenband, und ich das Seine. Wir machen im Leben immer alles zusammen, und ich glaube manchmal, dass wir auch am selben Tag als alte Säcke sterben werden 

Einen Standarttag gibt es bei uns nicht. Unter der Woche beginnen die Tage je nach Schulunterrichtszeit entweder damit, dass ich mich aus dem Haus schleiche oder mit meiner Maus und meinem Mann gemütlich aufstehe. Danach haben wir es fein. Wir haben keine Haustiere und keine wirklichen Verpflichtungen, sind recht schlecht im Freundschaften pflegen und glücklicher Weise ist meine beste Freundin auch recht schlecht darin, wodurch es sich erfrischend ausgleicht. Sie war es auch, die Shadows als erster Mensch gelesen hat …


Da ich dein Buch Requia kenne, weiß ich, dass dein Weltenaufbau sehr komplex ist. Wie kamst du auf die Idee des Buches und wie schaffst du es, den Überblick über die Welten und Charaktere nicht zu verlieren?
Wie kam es zu Requia … durch Bilder. Mein Mann kaufte die ersten Bilder für das Spiel „Requia Online“ und wollte so gerne den Rollenspielaspekt inkludiert haben. Ich weiß noch, das erste Bild, das ich sah, war der Hintergrund der fliegenden Inseln. Und ich fragte mich, wieso jemand im Himmel lebt … und dann … dann war es auf einmal da. Wir hatten den Namen durch Zufall kreiert und als ich ihn mir vorsagte machte ich eine Skizze zu der Welt wie ich sie im Kopf hatte. Fliegende Inseln über unendlichen Meeresfluten, ein riesiger Kontinent, eine Hafenanlage, die man zwei Tage bereisen kann um vom einen Ende zum anderen zu kommen … Es ist als wäre in meinem Kopf eine Türe aufgegangen, die lange verschlossen war … und dahinter fand ich mein persönliches, düsteres und teilweise auch verstörendes Nimmerland.Und eben weil die Welt MEINE Welt ist, ein Teil von mir, ist der Überblick … irgendwie ganz logisch für mich. Ich machte mir zum Spaß ein paar Stammbäume aber eigentlich ist alles in meinem Kopf gespeichert … 


Hast du schon neue Projekte geplant? Kannst du uns vielleicht schon einen Ausblick oder Einblick in dein nächstes Projekt geben?
Also aktuell ist Requia so allumfassend, dass daneben fast nichts Raum hat. Aber ich habe Sidestories zu den Protagonisten geplant. Die starten aber vermutlich erst ab Band 2 oder Band 3, einfach weil man mehr Hintergründe braucht, damit die Sidestory wirklich spannend und interessant ist.

Ansonsten liegt mein Fokus ganz klar auf der ersten Staffel. Wenn ich mein Ziel, jedes Jahr 2 Bände unterzubringen, umsetzen will, muss ich mich arg ranhalten

Somit ist mein nächstes Projekt eigentlich Requia Band 2. Achja, etwas kann ich verraten was bisher keiner weiß: Der nächste Band wird „Erkenntnis“ heißen


Bislang hast du zwei Bücher veröffentlicht: Shadows und Requia. Wem würdest du diese beiden Bücher empfehlen und warum?
Oh, das ist eine tolle Frage!
Shadows empfehle ich allen. Jeder, der sich an seine Schulzeit erinnert, jeder, der das Problem mit den Strukturen im Schulgebäude und den vorgefertigten Verhaltensmustern kennt, der wird Shadows mögen.
Aber natürlich, der leichte Schreibstil ist angelehnt an Jugendliche. Also Shadows ist und bleibt im Jugendsektor, aber die Bezeichnung sozialkritisch trifft den Nagel ziemlich gut auf den Kopf.

Requia ist da eine ganz andere Sache. Das Buch, Staffel 1 ist ja ganz deutlich High Fantasy, ist nichts für die Menschen, die gerne oberflächlich lesen. Man kann in Requia nicht mal eben einen Sprung eintauchen. Dazu ist es zu komplex und auch verworren. Alleine der Einstieg in diese Welt ist so komplex, dass man wirklich dranbleiben muss, damit die Emotionen einen packen.
ABER – wenn man Game of Thrones gelesen hat, ist Requia eigentlich ein Must have. Der Aufbau ist vielleicht einen Hauch dunkler und bei mir gibt es keine Armee der Untoten, aber es kommen genug Überraschungen auf euch alle zu, die den Storyverlauf immer wieder … ändern werden ^^

So, genug von mir und der langen Worte!
Vielen, vielen Dank für dein Interesse an mir und das liebe Interview!!!
Olivia

Vielen Dank, dass du mitgemacht hast. :)





Ihre Bücher















Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen