Montag, 17. April 2017

[Rezension] Krallenspur von Lara Seelhof

Die erste Begegnung der siebzehnjährigen Celia McCall mit dem neuen Schulcasanova ist im wahrsten Sinne des Wortes umwerfend und es funkt zwischen ihnen.
Doch der rätselhafte Cassian hat nicht nur jede Menge Exfreundinnen, sondern auch dunkle Geheimnisse.
Spielt er etwa nur ein falsches Spiel mit ihr?
Als sie in tödliche Gefahr gerät, erkennt sie endlich die Wahrheit, doch die ist so verrückt, dass sie es selbst kaum glauben kann - es gibt tatsächlich Dämonen und sie wollen ihren Tod.
Doch warum? Und auf welcher Seite steht Cassian wirklich?
Kann Celia sich gegen die Dämonen verteidigen und gibt es doch ein Happy-End mit ihrer großen Liebe?
Quelle


Es war das typische Samstagsabendpublikum, das in der langen Schlange vor dem Underground, dem Inn-Club Hanlays, ungeduldig auf den Einlass wartete. Da waren reiche Schnösel in maßgeschneiderten Designeranzügen mit ihren attraktiven Begleiterinnen, Frauencliquen in aufreizenden Outfits und Typen, versuchten möglich cool zu wirken, von denen die meisten aber schon reichlich betrunken waren.


Das Cover gefällt mir durch seine düstere Aufmachung sehr gut. Allerdings wirken die beiden Protagonisten schon zu Erwachsen auf mich, als das ich sagen würde, dass sie erst 17-18 Jahre alt sind.

Die Autorin hat einen lockeren Schreibstil, der leicht zu verstehen ist und mich in die Welt von Celia und Cassian entführt hat. Durch ihren bildlichen Schreibstil, konnte ich mir das Setting gut vorstellen.

Am Anfang erfüllt die Autorin alle High-School-Klischees. Cliquen, Sportler, hübsche Mädchen mit wenig Grips und natürlicher der Bad Boy. Das muss ich sagen, hat anfangs nicht für mich gepasst und hat mir nicht so gut gefallen. Allerdings ist das eine der wenigen Kritiken, die ich habe.

Die Charakter haben mir aber dann trotzdem gefallen. Sie waren sehr authentisch und ich konnte mich gut identifizieren. Cassian war natürlich geheimnisvoll, da ich nicht wusste, was genau er ist und ihn eine dunkle Aura umgeben hatte. Mir hat es gefallen, dass die Charaktere sehr vielfältig waren und für jeden jemand dabei ist. Zudem fand ich es auch toll, dass nicht nur Dämonen ihre Rolle hatten, sondern auch Vampire.

Eine große Kritik habe ich allerdings an der Idee des Buches. Zwar spielt hier ein Dämon die Hauptrolle, trotzdem erinnert mich das Buch vom Aufbau her sehr stark an ein anderes. Ich habe viele Parallelen gesehen. Das fand ich etwas Schade, da die Autorin doch gezeigt hat, dass sie viele eigene Ideen hat, die sie in das Buch hat einfließen lassen. Diese haben das Buch sehr spannend gemacht und es gab für mich wenige Momente, an denen ich mir mehr Spannung gewünscht habe.

Mein Fazit
Auch wenn die Idee keine neue war und der Anfang mich nicht umgehauen hat, bin ich doch froh das Buch zu lesen. Die Spannung war größtenteils gegeben und die Liebe der Charaktere einfach wundervoll.

Meine Bewertung



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