Samstag, 22. April 2017

[Rezension] Armada - Nur du kannst die Welt retten von Ernest Cline

Zack Lightman ist ein Träumer und Geek. Seine Freizeit verbringt er am liebsten vor dem Computer, und richtig gut ist er nur in ›Armada‹, einem Virtual-Reality-Shooter, in dem eine außerirdische Spezies versucht, die Erde zu erobern. Damit ähnelt sein Leben dem zahlreicher anderer Gamer. Bis eines Tages ein echtes Alien-Raumschiff über seiner Heimatstadt auftaucht – und aus dem Computerspiel bitterer Ernst wird. Denn als sich die ersten Wellen außerirdischer Raumschiffe ankündigen, sind es allein die Gamer, die ihnen im Drohnenkampf gewachsen sind. Die besten unter ihnen werden von der Earth Defense Alliance angeworben und ausgebildet. Von einer geheimen Operationsbasis auf dem Mond aus führen Zack und seine Freunde einen Krieg, in dem es um das Schicksal der Erde geht.
›Armada‹ ist große Science Fiction vom Autor des Weltbestsellers ›Ready Player One‹, der derzeit von Steven Spielberg verfilmt wird. Das perfekte Buch für alle Gamer, Popkultur-Nerds und Fans von ›Independence Day‹, ›EVE Online‹, ›Elite: Dangerous‹ oder ›Star Citizen‹ und für alle User von Oculus Rift, Vive oder PlayStation VR.
Quelle

Ich starrte gerade aus dem Fenster des Klassenraums und träumte von Abenteuern, als ich die fliegende Intertasse entdeckte. Ich blinzelte und sah noch einmal hin - sie war immer noch da, eine glänzende Chromscheibe, die im Zickzack über den Himmel flog.



An das Buch bin ich durch eine Leserunde auf Lovelybooks gekommen. Das Cover hat mich sofort angesprochen und im Realen sieht es noch besser aus. Durch den düsteren Hintergrund und den hellen Lichtreflexen sieht es sehr schön aus. Auch der Klappentext hat mich angesprochen, da ich das ein oder andere Spiel am Computer doch gerne spiele.

Der Autor hat einen sehr detaillierten Schreibstil, der für mich manchmal zu detailliert war. Ich konnte seinen Erzählungen zwar gut folgen, muss aber gestehen, dass ich ab und an mal den Faden verloren habe. Gerade am Anfang hat der Autor viele alte Computerspiele sehr detailliert beschrieben und ich habe leider hier schon ein wenig abgeschaltet. Klar sind die Spiele wichtig, aber ich finde, dass sie ein wenig weniger Raum hätten einnehmen können, denn letztendlich geht es ja nicht nur darum.

Die Charaktere waren in Ordnung gewesen, waren für mich aber zum Teil nicht tief genug beschrieben. Im Nachhinein weiß ich eigentlich nur, dass Zac ein Nerd ist, er bei seiner Mama wohnt und, dass sein Papa gestorben ist. Hier hätte ich mir mehr Infos gewünscht.

Spannungsmäßig war es sehr unterschiedlich. Gerade am Anfang hat es sich durch die langen Beschreibungen sehr gezogen. Zwischendurch wurde es dann spannender, um dann wieder sich in die Länge zu ziehen. Leider hatte ich das Gefühl, dass generell die Geschichte sehr gestreckt wurde, um Seiten zu füllen und die richtige Spannung kam bei mir leider so gut wie nie auf. Dabei hat mir die Idee wirklich gut gefallen.

Das Ende kam dann sehr unerwartet und birgt unerwartete Geschehnisse. Mir persönlich kam das, was dann passierte zu spät und leider konnte ich das dem Autor nicht wirklich abnehmen. Denn es wirkte zu surreal, bei einer sonst möglichen Geschichte. Ja ich weiß, dass es sich um Science-Fiction handelt, aber es war einfach zu viel des Guten. Leider war die Geschichte nichts für mich.

Meine Bewertung



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