Montag, 10. April 2017

[Abbruchrezension] Feuer und Flamme von Alexander Mayer


Er wacht an dem schlimmsten aller vorstellbaren Orte auf. Die Flammen der leibhaftigen Hölle lodern um ihn herum und halten ihn in seinem Gefängnis fest, das nur aus einem brüchigen Felsbrocken besteht, der in diesem Inferno scheinbar im Nichts schwebt. Das einzige, an das er sich erinnert, und das ihm Halt in diesem Wahnsinn gibt, ist sein Name. Castor. Dämonen lauern in den Flammen um ihn herum und warten nur darauf, dass die Barrieren seiner Seele den endlosen Qualen nachgeben, doch noch ist er nicht daran zerbrochen. Aufgeben ist für ihn keine Option, denn da ist etwas, dass ihm die Kraft gibt durchzuhalten. Etwas in der Welt der Lebenden, dass ihn ruft und zu dem er unbedingt zurückkehren will. Denn nicht einmal die Hölle kann ihn davon abhalten, zu der einen Frau zurückzukehren, die ihm wichtiger ist als sein eigenes Leben…Quelle

Feuer, überall wo er hin  blickte. Gigantische Flammensäulen stiegen an unsichtbaren Wänden hinauf und warfen ihren boshaft anmutenden Schein in den Raum, in dem er sich befand.



Nach langem hin und her habe ich mich dazu entschieden, das Buch abzubrechen. Warum? Das möchte ich euch nun näher erläutern.

Mir persönlich sagt das Cover überhaupt nicht zu. Mir ist es zu wenig gestaltet, viel zu leer und würde mich als Käufer der Buches nicht neugierig auf das Buch machen. Der Klappentext ist sehr spannend und hat mich dann neugierig auf das Buch gemacht, aber auch hier wird deutlich, dass der Schreibstil des Autors sich ein wenig abgehakt lesen lässt. Aber dazu mehr beim Schreibstil. Anmerken möchte ich auch, dass der Klappentext auf der Print Version nicht unbedingt leicht zu lesen ist. Ich weiß nicht, ob es an der Schrift oder am Druck liegt, aber mir sind die Buchstaben zwischenzeitig verschwommen und ich musste mich sehr darauf konzentrieren, ihn zu lesen. Formal muss ich leider auch etwas anmerken. Die Schrift des Buches ist sehr klein und der Zeilenabstand sehr gering. Für mich leider etwas, mit dem ich mich nicht anfreunden konnte, denn auch hier wurde meine Lesefluss behindert, da das Buch anstrengend zu lesen war.

Gerade am Anfang hatte ich Probleme in das Buch hineinzukommen. Der Autor wirft den Leser mitten in das Geschehen, sodass ich mich erst einmal orientieren musste. Leider hat dazu der Schreibstil nicht positiv beigetragen. Der Autor schreibt in der sehr kurzen Sätzen, sodass der Lesefluss dazu behindert wurde und sehr stockend und abgehakt war. Allerdings muss ich dazu sagen, dass sich der Schreibstil im Verlauf etwas verbessert und er etwas flüssiger wurde.

Leider war das Buch für mich wie eine Achterbahnfahrt. Gerade am Anfang hatte ich starke Probleme mit der Handlung. Dann wurde es mal besser und ich dachte, jetzt wird es endlich und nein, leider ging es dann wieder steil bergab. Irgendwann gab es dann eine starken Sprung und die Charaktere wurden mir noch fremder als sie sowieso schon waren. Die Spannung blieb größtenteils auf der Strecke und leider musste ich feststellen, dass das Buch ganz und gar nichts für mich ist und ich habe es letztendlich abgebrochen, da ich mich nur noch durchgequält hatte. Es tut mir wirklich leid, aber ich kann das Buch nicht empfehlen.

Meine Bewertung



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