Donnerstag, 30. März 2017

[Rezension] Tödliche Berührung von Melinda Salisbury

Die siebzehnjährige Twylla ist kein Mädchen wie jedes andere: Sie ist die Verkörperung der Großen Göttin und wird als solche im ganzen Land verehrt - außerdem ist es ihr bestimmt, einmal den Kronprinzen zu heiraten. Doch ihr göttliches Schicksal bringt auch eine schreckliche Verpflichtung mit sich: Jeden Monat muss sie tödliches Gift trinken, gegen das nur sie, als göttliche Inkarnation, immun ist. Doch jeder, der Twylla berührt, wird von dem Gift infiziert und stirbt.
Twylla ist der einsamste Mensch der Welt. Wer kann schon ein Mädchen lieben, das regelmäßig Verbrecher und Verräter durch seine Berührung hinrichtet? Vor der alle erschrocken zurückweichen, sobald sie einen Raum betritt? Sogar der Kronprinz, der ja einmal ihr Mann werden soll, meidet sie. Doch alles ändert sich, als Twylla ein neuer Wächter zur Seite gestellt wird. Mit frechem Grinsen und unangemessenen Bemerkungen zieht der junge Mann alles, woran Twylla geglaubt hat, in Zweifel. Ist ihre Heirat mit dem Prinzen wirklich vom Schicksal vorherbestimmt? Ist sie tatsächlich die Verkörperung einer Gottheit? Und nicht zuletzt: Was hat es mit dem schrecklichen Gift auf sich, das auf alle, außer auf Twylla, eine tödliche Wirkung hat?
Nach und nach deckt Twylla mit Hilfe ihres charmanten Beschützers eine mörderische Intrige auf, die die Grundfesten des gesamten Landes Lormere ins Wanken bringt …
Quelle


Es sind keine Gefangenen hier, aber ihre Schreibe höre ich dennoch. Wie Geister leben sie in den Mauern und das Echo ihres Wehklagens erklingt bei jedem Schritt.


Ich bin auf das Buch aufmerksam geworden, da ich das Cover so toll finde. Die Farben sind einfach gewaltig und haben mich sofort in ihren Bann gezogen. Zudem gefällt mir der Klappentext, der auf dem Buch in kürzer Version zu finden ist, als den, den ihr oben findet.

Mit dem Schreibstil der Autorin bzw. des Übersetzers, habe ich mich am Anfang sehr schwergetan. Ich kam nicht richtig in das Buch hinein und habe einige Seiten gebraucht, bis ich mich in der Geschichte verlieren konnte. Anfangs wirkten die Charaktere sehr blass auf mich, was sich aber im Verlauf sehr ändert. Mit Twylla konnte ich mich erst im Verlauf anfreunden. Zu Beginn war sie mir sehr unsympathisch und unnahbar und ihre Handlungen wirkten sehr kalt auf mich. Sicherlich hat sie es nicht leicht, aber trotzdem hätte ich mehr Wärme vermutet. Trotzdem muss ich sagen, dass mir im Großen und Ganzen die Charaktere gefallen haben, was sicherlich auch dem zu verschulden ist, dass ich sie nicht einschätzen konnte und viele von diesen Geheimnisse hatten.

Ca. die Hälfte des Buches war zwar interessant, die Spannung jedoch hatte gefehlt. An vielen Stellen waren die Handlungen sehr zäh und teilweise verlief sich die Handlung ein wenig und ich hatte das Gefühl, dass Seiten gefüllt werden sollten. Aber ab ca. der Hälfte ging es richtig los und ich war an das Buch gefesselt. Ab da hat mir die Handlung gut gefallen und endlich zeigt die Autorin ihr Potential, welches ich bereits hinter der Idee vermutet hatte.

Sehr gut gefallen hat mir, dass die Handlung, bis auf den Anfang, nicht sehr transparent war. Es war nicht ersichtlich, wie die Charaktere handeln und wie der erste Teil ausgehen wird, bzw. sich alles entwickeln wird. Leider endet auch dieses Buch mit einem Cliffhanger, bei dem sich der Leser selbst darüber Gedanken machen kann, wie es gegeben falls weitergeht. Somit bin ich gespannt auf den nächsten Teil!

Meine Bewertung



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