Mittwoch, 22. März 2017

[Rezension] Es war einmal ... von Nicole Böhm

Nach dem Schockerlebnis am See versucht Jess, einen Sinn hinter dem Handeln ihrer Mutter zu finden. Gemeinsam mit Will und Kendra rätselt sie, wie sie bekommt, was ihr zusteht.
Jaydee findet langsam zurück in sein Leben und erholt sich vom Fieberwahn. Er erzählt Abe von seinen Erlebnissen und überlegt, wie er in all den Lügen und Geheimnissen, die ihn sein Leben lang begleitet haben, einen Sinn finden kann.
Auch Akil stellt sich seinen Aufgaben und tritt - gemeinsam mit Ben - in eine Welt ein, die ihm mehr abverlangt, als er je angenommen hat. Er erhält eine weitere Vision, in der er abermals ein Leben retten muss. Dieses Mal von jemanden, den er kennt - und es könnte bereits zu spät sein.
Quelle


Als ich aus der Höhle trat,  fühlte ich mich merkwürdig. Mir war schwindelig, meine Beine waren kraftlos, und in meinen Eingeweiden rumorte die Unruhe.


Ich kann es gar nicht fassen, dass dieser Teil schon Band 20 ist. Wer meinen Blog schon länger folgt weiß, dass ich seit der ersten Stunde mit dabei bin. Deswegen freue ich mich immer wieder, wenn ein neuer Teil erscheint, denn hier kann ich mir sicher sein, dass es bombastisch wird.

Dieser Teil ist wesentlich ruhiger als seine Vorgänger, aber nicht minder interessant. Da ich meine Rezensionen immer auf dem großen A einstelle, bin ich auf weitere Rezensionen gestoßen und war doch leicht schockiert. Die Handlung wird als "gestreckt", "flach" und "enttäuschend" abgehandelt. Aber ist das wirklich so?

Ich sage definitiv nein. Natürlich ist es eine lange Reihe, aber das mindert für mich nicht das Lesevergnügen. Und, dass die Schattendämonen ihren Weg aktuell nicht ins Buch finden, liegt sicherlich nicht daran, dass die Autorin sie nicht mehr haben möchte, sondern viel mehr daran, dass ein Handlungsstrang, der übrigens auch am Anfang der Reihe begonnen hat, wesentlich dominanter ist und mehr Raum einnimmt. Mir gefällt die Reihe immer noch super.

Wie gesagt, ist dieser Teil weniger rasant, sondern eher ruhiger. Es gibt Rätsel, die sich zu einem Gesamtbild erschließen und Charaktere, die etwas über ihre Vergangenheit erfahren. Zu dem gibt es einen Charakter, bei dem ich nicht weiß, ob ich ihm noch trauen soll. Ich finde es immer noch toll, dass ich nicht voraussehen kann, wie und wann das Ende ist, denn das ist weiterhin das große Geheimnis, welches die Welt der Seelenwächter umgibt und lässt die Spannung auf einem hohen Niveau.

Mein Fazit
Trotz den ruhigeren Handlungen, bin ich wieder verliebt in die Seelenwächter. Es haben sich einige Geheimnisse offenbart und andere treten auf. Es lohnt sich weiterhin der Reihe zu folgen!

Meine Bewertung


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