Montag, 27. Februar 2017

[Rezension] Verlorener Stern von Mona Silver

Philip Benett, Träger der Alten Seele Ka’athorn, glaubt in der 7-jährigen Hannah seine Nachfolgerin gefunden zu haben. Doch dann bringen seine unerwarteten Gefühle für ihre Mutter Victoria alles durcheinander. Gegen jede Vernunft ist er bereit, die Gesetze und Regeln seines Volkes zu brechen, um mit ihr zusammen sein zu können. Für sie stürzt er sich in lebensgefährliche Abenteuer und nimmt bittere Konsequenzen auf sich, als das Leben ihrer Tochter auf dem Spiel steht. Erst als das Schicksal seines gesamten Volkes von der Entscheidung des Paares abhängt, wird klar, dass ihr Zusammentreffen kein Zufall war. Quelle

"Mama!" Hannah rollte vorwurfsvoll mit den Augen und ihre zum Pferdeschwanz hochgebundenen blonden Locken flogen widerspenstig hin und her, während sie bockig den Kopf schüttelte.


Mit Verlorener Stern beginnt der Auftakt um die Bo'othi. Die Autorin hat einen lockeren und leicht zu verstehenden Schreibstil, der den Leser mit in ihre Welt entführt. Durch den bildlichen Schreibstil, konnte ich mir selbst die dunkelsten Ecken der Geschichte gut vorstellen.

Mit Philip, Hannah und Victoria hat die Autorin Charaktere geschaffen, die sehr authentisch auf mich gewirkt haben. Zudem sind sie wirklich gut ausgearbeitet. Philip gehört zu den Bo'othi und glaubt, dass er in Hannah seine Nachfolgerin gefunden hat. Jedoch birgt das gewisse Risiken mit sich, die Philip zwar bewusst ist, er sie aber verdrängt. Philip, Hannah und Victoria konnten mich durch ihre liebevolle Art überzeugen und ich habe sie gerne begleitet.

Die Idee der Geschichte fällt mir sehr gut. Die Autorin hat mit ihrem Buch eine Geschichte geschaffen, die ich so bislang so noch nicht gelesen habe. Die Idee ist einfach etwas vollkommen Neues und zudem vielfältig, sodass ich gespannt bin wie es weiter geht. Des Weiteren konnte sie die Spannung weitestgehend oben halten, da es immer wieder Kehrtwendungen gab und nicht sofort ersichtlich war, wann diese eintreten oder, wie es mit den einzelnen Charakteren weitergehen wird. Gut gefallen hat mir ebenfalls die Emotionalität. Ich hatte an vielen Stellen Tränen in den Augen und wegen dem "nicht Wissen", wie es mit den Charakteren weitergehen wird und ob es ein Happy End gibt, war ich emotional doch stark an das Buch gebunden.

Mein Fazit
Der erste Teil der Reihe konnte mich voll und ganz überzeugen. Durch die liebevoll gestalteten Charaktere, der meist hohen Spannung und den emotionalen Momenten, habe ich das Buch sehr gerne gelesen. Ich bin gespannt, wie es im zweiten Teil weitergeht.



Meine Bewertung



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