Mittwoch, 8. Februar 2017

[Rezension] Sieben Schlüssel von Rayon Lasair


Die Götter haben ihnen das Licht geschenkt -
doch sie gaben ihnen auch die Schatten.
Der machthungrige Lord Salazar hat seine Kreaturen ausgeschickt, um das Reich des Lichts zu zerstören, doch die Rebellen des Erior, die einst die Dunkelheit besiegten, sind längst in alle Himmelsrichtungen zerstreut. Der ehemalige Kopfgeldjäger Ivar vereint die wenigen verbliebenen Rebellen, um sich Salazars dunklen Mächten zu stellen und seine Heimat vor einem grausamen Schicksal zu bewahren. Quelle


Levin wachte auf. Sein Herz raste.


Das Cover
Weil ich dem Letzt gelesen hatte, dass die Autorin nach einem Feedback zu ihrem Cover gefragt hat, möchte ich dieses kurz besprechen. An sich gefällt es mir gut. Der Schriftzug harmoniert schön mit dem Hintergrund und die Schlüssel, die ein wichtiges Zeichen darstellen, passen auch sehr gut dazu. Mir persönlich gefallen die Ritter unten  aber nicht. Es sind mir zu viele und auch die Hände sehen für mich mehr nach Klauen, als als Hände aus.

Der Schreibstil
Die Autorin hat einen angenehmen Schreibstil, der den Leser mit in ihre neu geschaffene Welt entführt. Sie hat sich dazu entschieden, ihre Geschichte nicht nur durch eine Person erzählen zu lassen, sondern vielmehr durch viele verschiedene Charaktere. Das hat mir gut gefallen, denn so konnte ich einiges erfahren und wurde nicht nur auf die Sicht einer einzelnen Person beschränkt.

Die Charaktere
Die Charaktere sind mit eins der größten Kritikpunkte an der Geschichte: Es waren einfach zu viele. Wie viele genau habe ich nicht nachgezählt, aber es hat dazu geführt, dass ich gerade am Anfang sehr verwirrt war. Ich hatte Schwierigkeiten dabei, den einzelnen Personen Namen und Eigenschaften zu zuordnen. Durch die wechselnde Perspektive war dies am Anfang wirklich sehr verwirrend, legte sich aber nach und nach. Die Charaktere haben mir aber gut gefallen. Sie waren vielfältig und gut ausgearbeitet.

Der Einstieg
Das Buch beginnt direkt spannend. Es gibt keine direkte Einführung, viel mehr wirft die Autorin den Leser mitten ins Geschehen. Somit wurde bereits am Anfang deutlich, um was es in der Geschichte geht und ich durfte einen der Protagonisten kennenlernen, Ivar.

Die Spannung, Handlung und Idee
Die Idee des Buches hat mir gut gefallen. Leider hatte ich anfangs Schwierigkeiten in das Buch hineinzukommen. Durch die vielen Handlungen und Charaktere war ich sehr verwirrt und musste mich erst einmal zurechtfinden. Als ich diese Hürde überwunden hatte, war das Buch aber gut zu lesen. Den Spannungsbogen konnte die Autorin nicht immer oben halten. An der ein oder anderen Stelle zog sich das Buch etwas, um an einer anderen Stelle wieder volle Fahrt aufzunehmen. So würde ich die Spannung eher als mittelmäßig einstufen.

Das Ende
Am Ende gab die Autorin noch mal alles und es kam zum großen Showdown. Es gab viele Kämpfe und es wurde sehr emotional. Hier konnte mich die Autorin noch einmal überraschen, denn mit so einem traurigen und emotionalen Ende habe ich nicht gerechnet.

Mein Fazit
Die Idee des Buches hat mir gut gefallen. Leider hatte ich am Anfang meine Schwierigkeiten in das Buch hineinzukommen und auch die vielen Charaktere trugen keinen guten Tribut dazu bei. Allerdings war das Buch interessant zu lesen und ich bin gespannt auf weitere Werke der Autorin.

Meine Bewertung








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