Montag, 6. Februar 2017

[Rezension] Dilgas Versprechen von MartinJ. Christians


Ein Krieger, der als Söldner lebt, zählt in der Welt nicht viel. Das hat Dilga früh gelernt und sich längst damit abgefunden.
Gehetzt von einem sadistischen Oligarchen, flieht er in die ihm fremden Monsterberge. Dort endet die Jagd abrupt, denn der Oligarch kennt deren Gefahren. Dilgas Erleichterung wird zu Panik, als unvermittelt ein Satyr vor ihm steht. Was zunächst wie sein Ende aussieht, wird zu einem Schritt in ein neues Leben, in dem der Satyr eine wichtige Rolle spielt. Quelle


Wasser! Dilga stolperte vorwärts.



Das Cover und der Klappentext
Das Cover ist mir zu trist. Mir fehlt die Farbe, die definitiv gegeben sein könnte, denn das Buch ist nicht nur düster. Der Klappentext gefällt mir gut. Er beschreibt kurz, was den Leser im Buch erwarten wird und verrät nicht zu viel.

Der Schreibstil
Der Autor hat einen angenehmen Schreibstil, der flüssig zu lesen ist. Zudem schreibt er sehr bildlich, sodass ich mir die Handlungen und die Welt, die er geschaffen hat, gut vorstellen konnte.

Die Charaktere
Wie der Titel des Buches schon verrät, geht es um Dilga, den ich erst einmal als Frau vermutet hatte, aufgrund seines Namens. Dilga ist aber ein junger Mann, der im Dienste eines Oligarchen stand. Bei ihm hat er es sich leider verscherzt, sodass er von diesem gejagt wurde. Dilga ist wirklich sehr mutig und offen für Neues. Zudem ist er sehr talentiert im Käpfen. Auf seiner Flucht begegnet er einem Satyr und Holzfäller, die einsam in einer Hütte leben. Außerdem macht er sich neue Feinde und findet neue Freunde.

Der Einstieg
Das Buch beginnt spannend, denn der Leser begleitet Dilga auf seiner Flucht. Bereits am Anfang passiert relativ viel. Jedoch nicht zu viel, sodass ich keine Probleme dabeihatte, in das Buch hineinzukommen.

Die Spannung, Handlung und Idee
Die Idee gefällt mir gut. Von Satyren habe ich bislang sehr wenig gelesen und deswegen hat es mich gefreut, endlich mal auf diese zu treffen. Es gab viele Stellen im Buch, die mich begeistern konnte. Aber leider auch einige, die sich etwas in die Länge zogen. Zum Beispiel das Leben bei den Holzfällern. Hier hätte ich mir mehr Action gewünscht und weniger Erzählungen. Jedoch hat der Autor es geschafft, mich überwiegend an sein Buch zu fesseln. Was vor allem dem zu verschulden ist, dass viele der Handlungen nicht vorhersehbar waren und der Autor mich an vielen Stellen überraschen konnte.

Das Ende
Das Ende war mir persönlich zu kurz. Ich hätte Dilga gerne länger begleitet und hätte mir ein paar mehr Seiten gewünscht.

Mein Fazit
Dilgas Versprechen konnte mich auf jeden Fall. überzeugen. Zwar gab es ein paar Längen, jedoch machte der Autor dies durch die vielfältige Handlung und den tollen Charakteren wieder gut.

Meine Bewertung


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