Donnerstag, 19. Januar 2017

[Rezension] Mademoiselle Marie hat von der Liebe genug von Gilles Legardinier


Nachdem Marie Lavigne von ihrem langjährigen Freund verlassen und aus der gemeinsamen Wohnung geworfen wurde, ist sie am Boden zerstört. Als ihr Scheusal von Chef sie am nächsten Tag auch noch demütigt, werden Marie zwei Dinge klar: Nicht nur ist die Liebe Quelle allen weiblichen Unglücks, sondern es wird auch höchste Zeit, der Männerwelt an sich abzuschwören. Doch das Leben ist voll Zauber, und Maries wunderbare Freunde lassen sie nicht lange an Bitterkeit festhalten. Und als sie geheimnisvolle Briefe von einem charmanten Verehrer bekommt, gerät ihr Entschluss, der Liebe zu entsagen, bedenklich ins Wanken ...Quelle


Es ist dunkel und ziemlich frisch. Ich zitter an der nasskalten Luft, während ich ziellos dem Verlauf des Kanals folge.



Von Gilles Legardinier habe ich bereits Monsieur Blake und der Zauber der Liebe gelesen. Da mir sein Schreibstil dort sehr gut gefallen hatte, wollte ich noch ein weiteres Buch von ihm lesen. Leider überzeugt er mich diesmal nicht ganz. Zwar schreibt er immer noch sehr verständlich und ohne große Stolpersteine, jedoch blieb der Verzauberungseffekt, wie im ersten Teil, bei mir aus.

Die Charaktere waren gut gestaltet. Gilles Legardinier gibt seinen Charakteren ein authentisches Auftreten und lässt sie als "normale" Menschen wirken, eben nicht der perfekte Mensch. Marie, die Protagonistin des Buches, ist eine junge Frau, die vor kurzem von ihrem Freund verlassen und aus der gemeinsamen Wohnung rausgeschmissen wurde. Aber das lässt sie nicht so auf sich sitzen und möchte sich bei ihm rächen. Gleichzeitig versucht sie Machenschaften in der Firma, in der sie arbeitet, zu unterbinden.

Am Anfang durfte ich Marie begleiten und erfuhr von ihrer Lage, in der sie sich aktuell befindet. Mir hat der Einstieg sehr zugesagt und ich wurde neugierig auf den Inhalt des Buches. Leider konnte dieser mich nicht komplett überzeugen. Ich hatte an vielen Stellen das Gefühl, dass sich das Buch sehr stark in die Länge zieht. Der Autor schmückt viele Handlungen aus, die nicht unbedingt relevant sind. Zudem waren für mich einige Handlungen von Marie nicht ganz nachvollziehbar. Der Autor hat ihr den Gedanken eingepflanzt, dass alle Männer schlecht sind, nachdem ihr Exfreund sie betrogen hatte. Hätte Marie die Rosabrille abgenommen, hätte sie sicherlich schon einige Jahre gemerkt, wer ihr Freund wirklich ist. Aber das Mal so dahingestellt. Viel mehr dankt sie der Männerwelt ab, bekommt aber von einem heimlichen Verehrer diese geheimnisvollen Liebesbriefe und scheinbar imponieren ihr diese so sehr, dass sie Männerwelt doch nicht schlecht ist. Ich persönlich kann mir nicht vorstellen, wenn einem das Herz gebrochen wird, so schnell wieder zu lieben und zu vertrauen, vor allem, wenn man nicht weiß, ob es ernst gemeint ist. Allerdings muss ich dazu sagen, dass trotz allem diese Stellen mir am besten gefallen haben. Hier kam wirklich die Liebe durch, die mir das Herz erwärmen ließ. Davon hätte ich mir viel mehr gewünscht.





Mein Fazit
Leider war das Buch dieses Mal für mich enttäuschend und kommt für mich an Monsieur Blake und der Zauber der Liebe nicht ran. Zwar hat mir Marie als Protagonistin gut gefallen, jedoch hat es mir an Spannung gefehlt. So gibt es knappe 3 Sterne von mir.


Meine Bewertung





Kommentare:

  1. Hallo Anna!
    Ja, so erging es mir auch! ich habe sogar noch schlechter bewertet, denn ich war wirklich enttäuscht und bin mir nun nicht sicher, ob ich das neue Buch des Autors lesen soll, das demnächst veröffentlicht wird.
    Alles Liebe
    Martina
    https://martinasbuchwelten.blogspot.co.at/

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