Sonntag, 8. Januar 2017

[Rezension] Essenzstab von Andreas Suchanek


Um voll auf seine Fähigkeiten zugreifen zu können, benötigt Alexander Kent einen Essenzstab. Doch als er und Jen nach dem Stabmacher suchen, stellen sie überrascht fest, dass dieser verschwunden ist. Eine Jagd beginnt.
Gleichzeitig wollen die Lichtkämpfer im Castillo endlich erfahren, was der Rat ihnen verheimlicht. Hierfür schmieden sie einen waghalsigen Plan. Niemand ahnt, dass das Böse in ihrer aller Mitte darauf lauert, erbarmungslos zuzuschlagen. Quelle

Das Licht fiel durch die runden, mit Metallkreuzen beschlagenen Fenster in den gewaltigen Raum. In jenem mystischen Schein tanzte der Staub, flirrte vorbei an Regalen, alten Folianten und Papyri.


Das Cover
Das Cover des zweiten Teils, finde ich wieder sehr toll. Sicherlich hat der ein oder andere schon bemerkt, dass ich die Farbe Lila sehr gerne mag. Durch die Farbe sticht es aber auch heraus, denn wie viele Bücher gibt es, die diese Farbe besitzen?

Der Schreibstil
Der Autor hat einen guten Schreibstil, der sehr bildlich ist. Zu dem redet er nicht viel drum herum, sondern geht direkt ins Volle. Das nimmt der Detailliertheit jedoch nicht ihren Charm.

Die Charaktere
Weiter geht es mit Alex und Jen. Alex ist ein Macho, Weiberheld und baggert einfach alles an, was zwei Brüste hat. Aber im Verlauf des zweiten Teils wurde er mir mehr und mehr sympathisch, was auch daran liegen könnte, dass einige Hintergründe über sein Verhalten klarer werden. Jen mochte ich wieder sehr gerne. Sie ist eine taffe Frau, die ich gerne begleitet habe. Auch sie entwickelt sich in diesem Teil weiter und das ein oder andere dunkle Geheimnis wird über sie bekannt gegeben.

Der Einstieg
Eigentlich fällt der Autor wieder mit der Tür ins Haus. Es geht schnell zur Sache und er gab mir kaum Zeit, mich wieder in die Geschichte hineinzufinden. Das war allerdings nicht sehr schwer.

Die Spannung, Handlung und Idee
Dieses Mal konnte ich eine Steigerung zum zweiten Teil erkennen. Die Spannung konnte mich wieder überzeugen, denn auch dieses Mal wurde nicht viel drum herumgeredet, sondern es kam Schlag auf Schlag. Manchmal haben mir sogar die Charaktere leidgetan, dass sie kaum Zeit zum Verschnaufen haben. Im letzten Teil habe ich bereits bemängelt, dass es zu viele Parallelen zu einer anderen Reihe aufweist. In diesem Teil gibt es tatsächlich eine Parallele zu Harry Potter und so langsam glaube ich, dass es vom Autor gewollt ist. Aber versteht mich hier nicht falsch. Es ist sicherlich kein Abklatsch von irgendeinem anderen Buch, sondern konnte auch diesmal durch seine neuen Ideen und seiner Umsetzung mich überzeugen.


Mein Fazit
Dieser Teil hat mir noch besser gefallen, als der erste. Die Informationen über die Charaktere werden vertieft, neue Erkenntnisse treten auf und die Situation spitzt sich mehr und mehr zu. Es bleibt also spannend.

Meine Bewertung
4,6 Sterne

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