Mittwoch, 7. Dezember 2016

[Rezension] Aurafeuer von Andreas Suchanek


Die Welt, wie du sie kennst, ist eine Lüge!
Seit über einem Jahrhundert verbirgt der Wall die magische Gesellschaft vor Menschenaugen, garantiert Friede und Gleichheit zwischen Menschen und Magiern. Doch in den Schatten tobt ein Krieg um die Vorherrschaft. Jennifer Danvers ist eine Lichtkämpferin. Als ihr Freund und Kampfgefährte stirbt, erwacht mit Alexander Kent ein neuer Erbe der Macht, der von ihr in die Welt der Magie eingeführt werden muss.
Keiner von beiden ahnt, dass das Gleichgewicht der Kräfte außer Kontrolle geraten ist. Das Böse holt zum großen Schlag aus, um den Wall endgültig zu zerschmettern.
Machtvolle Zauber, gefährliche Artefakte, uralte Katakomben und geheime Archive. Erlebe mit an, wie sich die Lichtkämpfer und der Rat des Lichts – Johanna von Orleans, Leonardo da Vinci, und weitere Größen der Menschheitsgeschichte – gegen die Macht des Bösen stellen.

Ich habe versagt.
Die Worte hallten in seinem Inneren wider wie der grausame Richterspruch eines allmächtigen Gottes namens Schicksal.

Das Cover und der Klappentext
Das Cover gefällt mir gut. Zwar bin ich kein Fan von dem Braun, aber durch den Kontrast mit dem Feuer wirkt es sehr schön. Ebenso ist der Schriftzug sehr harmonisch. Den Klappentext finde ich ehrlich gesagt genial. Er beschreibt nicht wirklich den Inhalt des Buchs, sondern generell, was den Leser der Reihe erwarten wird. Dadurch bin ich auf jeden Fall sehr neugierig geworden.

Der Schreibstil
Der Autor hat einen guten Schreibstil, der sehr bildlich ist. Zu dem redet er nicht viel drum herum, sondern geht direkt ins Volle. Das nimmt der Detailliertheit jedoch nicht ihren Scham.
Die Charaktere
Im Laufe des Buchs trifft der Leser auf viele Charaktere, wobei die meisten nicht näher beschrieben werden, aber trotzdem ihren Platz in der Geschichte haben. Ich habe Alex kennengelernt, der zum Lichtkämpfer wird. Leider bin ich mit Alex nicht warm geworden. Seine Art kann ich nicht nachvollziehen, was aber sicherlich vom Autor so gewollt ist. Er ist ein Macho, Weiberheld und baggert einfach alles an, was zwei Brüste hat. Jennifer hingegen mochte ich gerne. Sie ist eine taffe Frau, die ich gerne begleitet habe. Ich glaube auch, dass wir beide eine kleine Abneigung gegen Alex haben. Interessant waren ebenso die Nebencharaktere wie Johanna von Orleans und Leonardo da Vinci, wo man doch von ausgeht, dass diese bereits vor langer Zeit verstorben sind. Was es mit denen aber auf sich hat, müsst ihr selbst herausfinden.

Der Einstieg
Wie bereits schon weiter oben erwähnt, redet der Autor nicht um den heißen Brei. Nein, man wird direkt ins Geschehen geworfen und muss sich gleich einem Kampf stellen. Das hat mir richtig gut gefallen, da ich sowieso ein Fan von viel Action bin.

Die Spannung, Handlung und Idee
Die Idee und Handlung hat mir generell gut gefallen. Allerdings sind mir hier einige Ähnlichkeiten mit der aus dem gleichen Verlag stammenden Chroniken der Seelenwächter Reihe aufgefallen. Zwar gibt es keine Seelenwächter und Schattendämonen, aber Schattenjäger und Lichtkämpfer, die ähnliche Aufgaben haben. Zu dem "saugen" die genannten Schattenjäger den Menschen ihre Essenz aus, wo bei den Schattendämonen aus der anderen Reihe die Lebensenergie entzogen wird. Ich persönlich hoffe, dass sich der Autor nicht zu sehr an der anderen Reihe orientiert hat und in den weiteren Teilen nicht mehr so viele Parallelen auftauchen werden. Begeistert bin ich allerdings von der Spannung, die der Autor über das ganze Buch hinweg oben halten konnte. Es gab keinen Moment in dem ich mich gelangweilt gefühlt habe. Zudem gab er mir auch kaum Zeit zum Durchatmen. Viel mehr hatte ich das Gefühl, auf einer Achterbahn der Ereignisse zu fahren.

Das Ende
Das Ende ist genauso spannend, wie das restliche Buch. Es wird aber noch einmal einen draufgesetzt. Mich macht es auf jeden Fall neugierig auf mehr.

Mein Fazit
Eine Reihe, die mich von ihrer Spannung her fesseln konnte. Durch die Parallelen zu einer anderen Reihe bleibe ich jedoch skeptisch und hoffe, dass der Autor noch mehr Ideen von sich mit einbringt. Das Buch ist auf jeden Fall für jeden, der Spannung liebt und weniger Wert auf viele Erklärungen und Beschreibungen legt.

Meine Bewertung
4,5 Sterne


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