Montag, 14. November 2016

[Rezension] Vergangenheit und Gegenwart von Nadja Losbohm


Vor der eigenen Vergangenheit kann man nicht fliehen. Das muss auch die Jägerin erkennen, und als sie am wenigsten damit rechnet, begegnet sie einem einst geliebten Menschen, der ihr viel Schmerz zugefügt hat. Doch auch mit der Gegenwart muss Ada sich befassen, denn eine neue Gefahr bedroht ihre Heimatstadt… Quelle

Meine Knie wurden weich. Mein ganzer Körper zitterte.

Das Cover und der Klappentext
Das Cover finde ich in Ordnung. Mir persönlich gefällt es diesmal von den Farben her nicht, aber das ist auch Geschmackssache. Allerdings sieht man hier schon, was einen erwarten wird. Das erschließt sich aber erst im Verlauf des Buchs. Der Klappentext ist diesmal sehr kurz und reißt nur im Groben die Ereignisse an. Hier fehlt mir ein weniger der Fantasybezug für die Leser, die Band 1 und 2 noch nicht kennen.

Der Schreibstil
Der Schreibstil der Autorin ist wieder sehr flüssig zu lesen und von Lockerheit geprägt, welche sich in der Art der Protagonistin widerspiegelt. Durch ihren bildlichen Schreibstil konnte ich mich wieder gut in die Charaktere hineinversetzen und ich hatte oft das Gefühl, mich direkt im Geschehen zu befinden.

Die Charaktere
Meine Charakterdarstellung reduziere ich diesmal nur auf Ada, da alle anderen Charaktere eine Überraschung darstellen, die ich euch nicht vorwegnehmen möchte. Der Leser begleitet das ganze Buch über Ada, eine junge Frau, die als Jägerin arbeitet. Als solche jagt sie in der Nacht Monster, die die Stadt unsicher machen. Ada ist zudem nicht auf den Mund gefallen. Durch ihre oft sehr große Klappe, wird das Buch sehr aufgelockert. Auch wenn sie nicht auf den Mund gefallen ist und es sich im ersten Moment anhört, als wäre sie dadurch nicht sympathisch, herrscht das Gegenteil vor. Ada ist mir auf jeden Fall sehr sympathisch gewesen und es ist immer wieder interessant, wie sehr sie sich im Verlauf der Geschichten entwickelt.

Der Einstieg
Der Einstieg ist sehr emotional und ehrlich gesagt, standen mir die Tränen in den Augen, aber wie soll es auch anders sein, nach dem dramatischen Ende des zweiten Teils. Dieser Teil knüpft nahtlos am letzten an und ich hatte keine Probleme, wieder in die Geschichte einzusteigen.

Die Spannung, Handlung und Idee
Die Idee rund um Ada gefällt mir immer noch  sehr gut. Mir gefällt die Mischung aus Fantasy und Emotionalität, die viel Platz in der Geschichte einnimmt. Diesmal muss sich Ada einer neuen Herausforderung stellen. Denn nicht nur ein neues Monster hat seinen großen Auftritt, sondern auch ihre Vergangenheit wird einen großen Platz einnehmen. Die Handlung war für mich an keiner Stelle langweilig, weil es immer wieder Wendungen gab. Es gab viele Stellen, die actionreich waren, andere die mich zu Tränen gerührt haben und wiederum andere, die einfach schön zum Lesen waren.

Das Ende
Das Ende ist wieder sehr emotional und ehrlich gesagt weiß ich nicht, wie ich es einordnen soll. Ich hätte definitiv nicht gedacht, dass die Autorin es so enden lässt und wenn ich mir den Titel des nächsten Teils anschaue, bin ich einfach nur gespannt.

Mein Fazit
Eine spannende und emotionale Fortsetzung der Jäger-Reihe. Mich konnte die Autorin durch ihre Charakter- und Handlungsgestaltung wieder voll und ganz überzeugen.

Meine Bewertung
4,6 Sterne



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