Donnerstag, 17. November 2016

Autoreninterview A.R. Klier

Hallo ihr Lieben :)
Heute gibt es wieder ein Interview. Diesmal hat die Autorin Andrea Klier die Fragen beantwortet. Viel Spaß beim Lesen. <3

Stell dich doch einmal kurz vor.

Mein Name ist Andrea Klier und ich habe erst kürzlich meinen ersten Thriller unter dem Pseudonym A.R. Klier veröffentlicht. Ich bin definitiv lese- und schreibsüchtig, verliere mich gerne zwischen den Zeilen, was manchmal im Konflikt mit meinem technischen Studium steht. Da muss ich mich gerade zur Prüfungszeit richtig zügeln und auf die Semesterferien vertrösten.  

Was hat dich dazu bewegt, Bücher zu schreiben?
Ich habe irgendwann gesagt, so schwer kann es nicht sein, selbst etwas zu aufzuschreiben und mich einfach mit einem Notizbuch hingesetzt und Ideen zu Papier gebracht. Es war einfach ein Versuch, eine Herausforderung und es hat geklappt, das Manuskript von damals ist heute ein vier Bände starkes Werk: Kein Weg Zurück.


Wie entwickeln sich deine Ideen zu den Büchern? Wodurch wirst du inspiriert?
Meistens habe ich eine fixe Idee, eine Szene im Kopf und denke erst einmal in Ruhe darüber nach.  Eine große Inspiration ist für mich die Musik, die kurbelt den Denkprozess richtig an und lenkt mich dann unbewusst auch in die ein oder andere Richtung. Schreiben ohne Musik wäre für mich gar nicht möglich.

Hat sich dein Leben verändert, seitdem du begonnen hast Bücher zu schreiben?
Definitiv, ja. Das Schreiben ist ja nicht gerade ein Hobby, das ich einmal die Woche für eine Stunde ausübe, es begleitet mich auf Schritt und Tritt. Zwar bin ich nicht mit Notizbuch und gezücktem Stift unterwegs, aber unbewusst verarbeite ich Eindrücke aus meinem Alltag in meine Geschichten.  Ich darf mich allerdings sehr glücklich schätzen, dass mich meine Familie und mein Umfeld in dieser Hinsicht bestärken und mir auch den nötigen Freiraum gewähren, um mich dieser zeitintensiven Freizeitbeschäftigung widmen zu können.

Hast du zwischendurch auch mal Schreibblockaden? Was machst du dagegen?
Wenn ich an einer Stelle nicht weiterkommen, blättere ich ein ganzes Stück im Skript zurück und fange an zu lesen, dadurch lassen sich die meisten Blockaden gut lösen.  Sollte das nicht helfen, muss ich den Text erst einmal in Ruhe lassen, sich abzukämpfen bringt meist eh nicht das gewünschte Resultat.

Gab es irgendwann mal einen Zeitpunkt, an dem du am liebsten alles über Bord geworfen hättest? Was hat dich dazu bewegt weiter zu schreiben? 
Ich habe vor gut einem Jahr eine lange Schreibpause von über einem Jahr beendet. In dieser Zeit war viel im Umbruch und ich hatte weder Ideen noch Zeit für eine Geschichte. Über Bord geworfen habe ich meine Schreiberei damals nicht, vielmehr auf Eis gelegt. Ich glaube, manchmal muss man einfach Abstand nehmen, damit man etwas wieder schätzen und lieben lernt. Dass ich damals wieder angefangen habe zu schreiben war mehr ein spontaner Impuls.

Erzähl doch mal etwas zu deinem Buch/deinen Büchern.
Anfängerfehler ist mein erster Thriller und Anfang Oktober 2016 erschienen. Hauptperson ist Assistenzarzt Frederik, der stutzig wird, als einige Patienten hintereinander sterben. Er forscht nach und deckt einen gewaltigen Skandal auf. Als seine kriminellen Kollegen jedoch davon Wind bekommen, wollen sie Frederik um jeden Preis zum Schweigen bringen.

Hast du schon ein neues Buch geplant? Magst du uns schon etwas dazu verraten?
Es wird eine Fortsetzung von Anfängerfehler geben, das Grundgerüst steht bereits und muss jetzt ausgearbeitet werden.

Welche Bücher liest du ganz Privat? Welches Buch sollte man auf jeden Fall einmal gelesen haben?
Ich bin für rasante Thriller von James Patterson oder Ilkka Remes zu haben, aber auch für Biografien. Das eine Buch, das man auf jeden Fall gelesen haben sollte, habe ich selbst noch nicht gefunden.

Hast du das Gefühl, dass dir Rezensionen helfen? Findest du sie sinnvoll?
Rezensionen sind insofern wichtig für mich, dass ich eine Rückmeldung bekomme, was an meinen Ideen und deren Umsetzung funktioniert oder eben nicht. Manche Szenen sind im Kopf perfekt, spannend und richtig fesselnd, auf Papier kommen sie beim Leser einfach nicht an. Die Rückmeldung hilft mir, an mir selbst zu arbeiten und natürlich freue ich mich auch, wenn jemandem das Buch gefallen hat und mir das schreibt. 

Wie stehst du zu Gewinnspielen? Verlost du auch manchmal eins deiner Bücher?
Gewinnspiele sind grundsätzlich eine gute Idee, ich habe dieses Jahr auch schon selbst eines auf Facebook initiiert. Um die Neuerscheinung richtig zu feiern, läuft ab diesem Wochenende wieder ein Gewinnspiel, schaut einfach auf meine Facebookseite (www.facebook.com/AutorinAndreaKlier).

Wie gehst du mit negativer Kritik um?
Negative Kritik muss ja nicht unbedingt etwas Schlechtes sein, denn eigentlich kann man nur daraus lernen. Der springende Punkt ist der Ton, in dem die Kritik übermittelt wird. Wenn mir jemand sachlich schreibt, warum ihm dieses oder jenes nicht gut gefallen hat, dann habe ich damit weniger ein Problem.

Gibt es für dich ein No-Go im Sinne von Büchern oder auch deinen Fans?
Ein No-Go bei Büchern, das ist eine gute Frage. Ich mag keine Gewaltverherrlichungen oder andere Extreme, das reicht, wenn man das in der Zeitung lesen muss.  Bei Fans finde ich es schön, wenn sie meine Privatsphäre akzeptieren und nicht aufdringlich jedes kleinste, private Detail aus mir herausquetschen wollen. 

Hast du Tipps für junge Autoren oder die, die es gerne werden möchten?
So lange bin ich ja auch noch nicht dabei, deswegen kann ich noch nicht viele Tipps geben. Das wichtigste ist eigentlich, dass man an sich glaubt und nicht aufhört, an sich und seinen Texten zu arbeiten, dann wird man seinen Weg finden.

Was willst du noch unbedingt an deine Leser los werden? Ich möchte mich bei allen bedanken, die mich bisher auf meiner Reise begleitet haben und die ich in die Welt meiner Charaktere und Geschichten entführen durfte. Vielen Dank euch allen!

Kommentare:

  1. Ein schönes Interview! James Patterson habe ich viel gelesen. Ich habe Respekt vor den jungen Autorinnen, die neben dem Studium auch noch Schreiben. Lg Nadine von Nannis Welt.

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