Dienstag, 9. August 2016

[Rezension] Die Archive der Seelenwächter: Wege des Kriegers von Nicole Böhm

Akil ist ein Seelenwächter.
Im ewigen Kampf gegen die Schattendämonen hilft er den Menschen und nutzt dazu die Kraft seines Elementes: der Erde. Doch nun hat ihn diese Kraft verlassen, und Akil möchte nur noch eines: darüber hinwegkommen. Wie? Am besten mit einer wilden Party.
Bei einem feuchtfröhlichen Abend in einer Bar lernt er einen Fremden kennen. Akil ahnt nicht, dass diese Begegnung schwerwiegende Folgen für ihn haben wird und er sich einem Menschen aus seiner Vergangenheit stellen muss, den er eigentlich vergessen wollte. Quelle

Akil zog sein Shirt glatt, atmete einmal durch und läutete die Glocke des Gästehauses. Sechs Tage.

 
Hierbei handelt es sich nicht um einen direkten weiteren Teil der Die Chroniken der Seelenwächter-Reihe, sondern um die Geschichte von Akil, einer der vielen Charaktere, die in der Reihe vorkommen. Die Autorin empfiehlt, erst die normale Reihe, also Band 1-12 zu lesen, dann Der Weg des Kriegers und anschließend mit der zweiten Staffel zu beginnen.

Das Cover
Das Cover reiht sich optisch in Die Chroniken der Seelenwächter, Staffel 1, Band 1-12 ein. Zwar fehlt hier der typische Rand, aber man erkennt sofort, dass es zur Reihe dazu gehört. Mir gefällt es sehr gut, da es etwas Düsteres ausstrahlt und somit dem Inhalt angepasst ist.

Der Schreibstil
Der Schreibstil ist einfach typisch Nicole Böhm. Leicht zu verstehen, sehr bildlich und fesselnd. Ich mag ihn sehr gerne, da ich mich jedes Mal auf's neue in die Charaktere und ihre Welt reinversetzen kann und sie mich in eine neue Welt entführt.

Die Charaktere
Eigentlich brauch ich an der Stelle nur einen beschreiben: Akil. Denn Akil begleitet der Leser in sein altes, früheres, vor langer Zeit beendetes Leben. Und Akil hatte es wahrlich nicht leicht. Ich mag Akil sehr gerne. Seine Art ist locker und oftmals unter der Gürtellinie, aber doch sehr liebevoll. Schon als Kind mochte ich ihn, da er trotz seines schlimmen Lebens das Beste daraus macht und die Menschen nicht verurteilt, sondern schätzt so wie sie sind.

Der Einstieg
Das Buch beginnt da, wo der 12te Teil der Staffel 1 begonnen hatte. Akil trifft auf Jaydee und Jess und beginnt seine Geschichte zu erzählen. Den Einstieg finde ich gut gewählt!

Die Idee, Handlung und Spannung
Ich finde es eine coole Idee, dass ich nun auch etwas mehr über Akil in Erfahrung bringen kann. Zwar taucht er in der Hauptreihe immer wieder auf, spielt dort sogar eine große Rolle, aber das Geheimnis um seine Vergangenheit bleibt verborgen. Die Geschichte von Akil hat mir gut gefallen, auch wenn sie einfach grauenhaft war und ich mir gar nicht vorstellen möchte, wie es wäre so zu leben. Die Autorin hat die Geschichte gut umgesetzt und konnte mich ab der ersten Seite an das Buch fesseln, da zum einen immer die aktuelle Situation Akils beschrieben wurde, die alles andere als toll ist (Gegenwart) und zum anderen er immer wieder Flashbacks hat, durch die er an seine Vergangenheit erinnert wird. Durch Wendungen und neuen Erkenntnissen, blieb das Buch sehr lebhaft und abenteuerlich.

Das Ende
Manchmal glaube ich, dass es nicht spannender werden kann und zack wird es noch einmal richtig heftig. Das Ende habe ich nicht so erwartet, war aber begeistert davon. Obwohl es ein zusätzliches Buch ist, fügt es sich damit in die Reihe ein und ich liebe es.

Mein Fazit
Theoretisch könnte man das Buch unabhängig der Reihe lesen, doch empfiehlt es sich, erst Staffel eins der Die Chroniken der Seelenwächter Reihe zu lesen, um zu verstehen, um was es eigentlich genau geht. Wie auch Staffel 1 kann ich das Buch uneingeschränkt empfehlen und vergebe 4,9 Sterne. Der minimale Minuspunkt geht an den Anfang, bei dem ich mir etwas mehr Spannung gewünscht hätte.

Meine Bewertung
4,9 Sterne

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