Samstag, 6. August 2016

[Rezension] Das nördliche Königreich von Janine Prediger

Dämon oder Gott? Freund oder Feind? Pan muss sich entscheiden!
Nachdem Pan im Berg der Elemente den Aufenthaltsort von Andurins Reinkarnation erfahren hat, finden Licht und Schatten nach zweitausend Jahren endlich wieder zusammen.
Doch inzwischen hat der Dämon in Pans Herz so viel Unheil in Naruel angerichtet, dass die Menschen, welche die junge Kriegerin verzweifelt zu retten versucht, im ganzen Land Jagd auf sie machen. Es kommt ihr wie ein unwirklicher Traum vor, dass Andurins Seele ihr als einzige wohlgesinnt scheint. Entgegen ihren Zweifeln und ihrer Intuition, schenkt Pan ihrem Schicksalsgefährten vollstes Vertrauen, doch begeht sie damit einen Fehler?
Im zweiten Teil der Reihe muss Pan auf grausame Art herausfinden, dass Cragorin nicht der einzige Feind ist, der das Schicksal Naruels gefährdet. Quelle

Erst jetzt, da sie all diese Prüfungen bestanden hatte und die geheimnisvolle Aura des Berges der Elemente mit zunehmender Entfernung im schwächer wurde, bemerkte Pan wie hungrig und erschöpft sie doch war. Seit Tagen hatte sie nichts Vernünftiges mehr gegessen und seit Wochen nicht mehr gut geschlafen.


Das Cover
Im Gegensatz zu Band 1 hat sich das Cover nicht sehr viel verändert.  Nur die Farbe hat sich von grün in blau geändert und natürlich der Titel. Die Farbe des zweiten Bandes gefällt mir wesentlich besser als das grün. Generell mag ich das Cover, obwohl es schlicht ist, da es doch interessant aussieht.

 
Der Schreibstil

Die Autorin hat einen schönen Schreibstil, der flüssig zu lesen ist und den Leser an das Buch fesselt. Ihr Schreibstil ist sehr bildlich, sodass ich oft das Gefühl hatte mitten im Geschehen zu sein und alles hautnah mitzuerleben.  Die Charaktere
Diesmal begleitet der Leser natürlich wieder Pan, eine junge Frau, die durch eine Frucht Dämonenkräfte verliehen bekommen hat und nun zum einen auf der Suche und zum anderen auf der Flucht vor den Menschen, die ihr was Böses wollen, ist. Ich empfinde Pan immer noch als sehr starke Persönlichkeit und trotz ihrer teilweise unverständlichen Art, wie auch mal rumgezicke, mag ich sie sehr gerne. Im Laufe des Buches trifft sie auf Thor, der ebenfalls über Dämonenkräfte verfügt. Er ist ein lockerer, witziger Charakter, der ein wenig gegenteilig von Pan wirkt. Bei ihm muss sie sich allerdings entscheiden, ob er gute oder böse Absichten hat.

Der Einstieg
Die Geschichte endet nahtlos am Vorgänger, sodass es keinen Cut oder Settingwechsel gibt. Ich finde den Einstieg sehr gut gewählt, da dem Leser somit eine Verwirrung erspart bleibt.
 
Die Idee, Handlung und Spannung
Ich war ja schon von der Idee des ersten Teils sehr begeistert und habe mich deshalb auf den zweiten Teil sehr gefreut. Und ich wurde nicht enttäuscht. Auf der Reise von Pan hat die Autorin wieder viele Hindernisse und Wendungen eingebaut, sodass es nie langweilig wurde und ich gerne Pan begleitet hatte. Sie musste sich immer wieder neuen Gefahren stellen, aus denen sie sich irgendwie herauswinden musste. Durch die vielen brutalen Stellen, ist das Buch allerdings nicht für jeden geeignet. Ihr solltet schon einiges an Blut und Tod aushalten können, den man durch ihre bildliche Schreibweise förmlich sieht und fühlt.

Das Ende
Da die Reihe mit Band 2 nicht abgeschlossen ist, endet das Buch sehr offen. In diesem Teil wurden einige Fragen geklärt, aber weitere tauchten auf oder blieben unbeantwortet. Gegen Ende wurde es noch einmal richtig spannend und ich habe mit den Charakteren mit gefiebert. Es macht sehr neugierig auf Band 3, welchen ich hoffentlich bald lesen kann.

Mein Fazit

Band 2 entführt den Leser wieder auf eine spannende Reise mit Pan, die im Verlauf einen weiteren Dämonen kennenlernt. Wer allerdings viel Blut nicht aushalten kann, sollte das Buch nicht lesen, denn durch den bildlichen Schreibstil der Autoren bekommt man alles sehr bildliche vor Augen geführt! Für mich gibt es klare 4,8 Sterne, da das Buch mich überzeugen konnte. Einen kleinen Abzug gibt es bei der Spannung am Anfang und den Charakteren.
Meine Meinung
4,8 Sterne

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen