Donnerstag, 25. August 2016

[Rezension] Das Böse erwacht von Nicole Böhm

Hier könnt ihr das Buch kaufen.

Vier Monate sind vergangen. Jess fiebert dem Tag von Jaydees Entlassung aus der Isolation entgegen. Wird er sich im Griff haben, oder hat der Jäger die Kontrolle übernommen und macht ihn zu einem unberechenbaren Monster?Keira jagt unterdessen einem mysteriösen Artefakt nach, das mächtiger ist, als sie ahnt. Sie begibt sich in die Hände eines dubiosen Barbesitzers und löst dabei eine Kette von Ereignissen aus, die sie schon bald nicht mehr kontrollieren kann. Quelle

"Jaydee", stammelte ich. "Schon gut. Setz dich, du kippst gleich um."


Das Cover und der Klappentext
Das Cover gefällt mir wie immer super, trotz der dunklen Farben. Es passt einfach zu der Reihe und das Cover zum Inhalt des Buches. Auch der Klappentext beschreibt den Inhalt, verrät aber nicht so viel, sodass der Leser eventuell schon tiefere Assoziationen anstellen kann.

Der Schreibstil

Wie immer ist der Schreibstil locker und flüssig zu lesen. Die Autorin fesselt den Leser an das Buch und gibt ihnen die Möglichkeit, sich selbst Gedanken über den Fortgang zu machen. Außerdem hat mir diesmal wieder die optimale Mischung aus Liebe und Spannung sehr gut gefallen.

Die Charaktere
In der Geschichte befinden wir uns 4 Monate später, als im letzten Buch. Auch diesmal begleitet der Leser Jess und Jaydee. Wobei ich anfangs mehr Jess begleitet habe, da diese auf Jaydee wartet, der nun endlich aus der Isolation entlassen wird. Ich konnte feststellen, dass Jess wesentlich gereift ist, auch wenn gerade einmal 4 Monate rum sind. Sie sieht alles klarer, aber im Hinblick auf Jaydee ist sie doch die selbe. Jaydee ist ebenfalls gereift, hat sich entwickelt, scheint ruhiger zu sein. Ich finde beide Charaktere immer noch sehr faszinierend, da man viele Hintergrundinfos über ihre Gedanken und Handeln erhält und sich somit mit ihnen identifizieren kann.

Der Einstieg in das Buch

Das Buch beginnt direkt mit dem Ende von Der Weg des Kriegers, ein Beiwerk zu der Reihe. Ich finde es gut, dass der Leser nicht direkt auf 4 Monate später einstellen muss, sondern, dass die Geschichte direkt da weitermacht, wo sie geendet hat. Zwar gibt es im Verlauf noch einen Zeitsprung, aber so finde ich es für den Anfang sehr passend.

Die Spannung, Handlung und Idee
Wie immer bin ich von den Ideen und der Handlung begeistert. Dieser Teil ist im Gegensatz zu vielen Teilen davor erheblich ruhiger, wodurch aber die Spannung nicht leidet. Vielmehr ist der Fokus auf das Wiedersehen von Jess und Jaydee gelegt, was wirklich sehr schön war. Und trotz dieser Liebelei laufen im Hintergrund parallel weitere Handlungen ab, die so einige Fragen auswerfen und vermuten lassen, dass es in den nächsten Bänden erneut zu einem großen Knall kommen wird.

Das Ende
Wer die Bücher von der Autorin kennt, weiß, dass sie gerne ihre Bücher mit einem fiesen Cliffhanger enden lässt. Also wie soll es anders sein, voila der Cliffhanger. Auch hier wird sehr deutlich, dass die ruhige Atmosphäre doch mehr Schein ist als man erst denkt. Und wie sagt man so schön: Der Schein trügt.

Mein Fazit
Mittlerweile ist die Autorin schon bei Staffel 2, Band 13 angekommen. Obwohl die Reihe so viele Bände aufweist, tut sich die Spannung und die Ideen keinen Zwang an. Wer die Bände aus Staffel eins geliebt hat, wird auch diesen lieben. Wer die Bücher nicht kennt, sollte es schleunigst nachholen!

Meine Bewertung
5,0 Sterne

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