Freitag, 17. Juni 2016

[Rezension] Exit von Hugh Howey

Was würdest du tun, wenn du wüsstest, dass das Schicksal aller in deinen Händen liegt? Juliette Nichols, die neue Herrin in Silo 18, bricht mit den jahrhundertealten Regeln der unterirdischen Gemeinschaft - und lässt den riesigen Bohrer demontieren, um ihn für einen neuen Zweck einzusetzen. Denn Juliette weiß, dass ihr Freund Lucas und die anderen sterben werden, wenn sie nicht sofort handelt. Doch sie weiß nicht, dass ihr die größte Überraschung noch bevorsteht - ihr größter Gegner heißt noch immer Senator Thurman. Denn Thurman lebt, und sein Plan ist es, die Aufständischen aus Silo 18 endgültig zu vernichten - mit einer lebensbedrohlichen Wolke aus Nano-Partikeln. »Exit« schließt die »Silo«-Serie des amerikanischen Kult-Autors Hugh Howey ab und führt sie zu einem verblüffenden Ende. Quelle

>>Ist da jemand?<<
>>Hallo? Ja, ich bin hier.<<



Das Cover ist genauso schlicht, wie seine Vorgänger. Jedoch sticht es durch seine Farbe hervor und reiht sich gut an seine Vorgänger ein. Mit Exit endet übrigens die Trilogie.
 
Das Buch knüpft diesmal an den Vorgänger direkt an, nachdem die Handlungsstränge der ersten beiden Teile zu einem zusammengeflossen sind. Der Einstieg war diesmal eher sanft, als rasant und ich hatte teilweise das Gefühl, dass mehr Wert auf Erzählungen gelegt wurden, die zum Teil ziemlich lang waren. Dadurch blieb für mich die Spannung etwas auf der Strecke, auch wenn es zum Teil interessant war. Ab circa der Mitte hatte der Autor mich aber wieder. Die Geschichte nahm nach und nach an Fahrt zu und fesselte mich dann doch noch. Teilweise wurde sie sogar sehr blutig und hektisch und ich konnte bis zum Ende nicht voraussehen, wie das Buch endet, sodass alles möglich war.

Diesmal finde ich es sehr interessant, dass man noch mehr über die Begebenheiten des Silobaus und den Handziehern erfährt. Das war, auch wenn es einige Erzählungen waren, doch sehr interessant, da sich so das Puzzle zu einem Ganzen zusammenfügen konnte.

Am Ende kam dann der große Showdown, der mir sehr gut gefallen hat. Mit dem Ende konnte ich mich gut anfreunden und ich habe das Buch mit einem guten Gefühl zur Seite gelegt. Allerdings kann ich mir auch eine Fortsetzung immer noch vorstellen.

Übrigens finde ich den Hintergedanken der Geschichte sehr toll, weil der Autor damit aufzeigt, wie leicht es ist, Menschen zu manipulieren und zu beherrschen, aber dass man sich auch gegen ein Regime stellen kann.

Meine Bewertung
4,4 Sterne

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