Mittwoch, 25. Mai 2016

[Rezension] Der Kampf der Wächter von Sabine Schulter

Die Verschwörung gegen die Erwachten, die Miriam bereits einmal fast das Leben gekostet hat, schlägt seit ihrer Entdeckung hohe Wellen. Unbemerkt von den Menschen rebellieren Gruppen von Limaren und Wächtern gegen die Erwachten, um ihnen die Schuld an der Suchendenplage zu geben. Die meisten der zahlenmäßig so geringen Erwachten müssen sich nun nicht nur vor den Suchenden fürchten, sondern auch vor ihren eigenen Verbündeten.
Miriam kann durch Suns gute Führung der Wächter ein friedliches Leben in Deutschland führen. Diese vermeintliche Ruhe ändert sich jedoch schlagartig, als Stuart Lang, der Erwachte Nummer Drei, erschossen wird. Miriam gerät mit Sin und ihren Freunden in eine Spirale, die es ihnen schwermacht, Freund von Feind zu unterscheiden.
Als Miriam Sins Drängen nachgibt und sich aus der Sache heraushält, wissen beide nicht, dass dies schwerwiegende Konsequenzen haben wird. Quelle

Müde trottete er die dämmrige Straße entlang, erschöpft von den zehn Stunden Arbeit, die er heute hinter sich bringen musste. Die vielen roten, weißen und goldenen Lichter, die das nahe Weihnachtsfest einläuten sollte, bemerkte er kaum.



Das Cover ist sehr rosa und durch einen Art Nebel geprägt. Für mich ist leider nicht richtig ersichtlich, für was es steht. Allerdings sticht es durch seine Farbe sehr stark heraus.
 
Der Schreibstil ist, wie auch in den Vorgängern, flüssig und leicht zu verstehen. Aufgefallen ist mir diesmal besonders, dass die Autorin sich auch hier weiterentwickelt hat und ihr Schreibstil von Mal zu Mal besser wird. Durch den auch sehr bildlichen Stil konnte ich wieder einmal in Miriams und Sins Welt eintauchen.
 
Mit Der Kampf der Wächter endet die Trilogie rund um Miriam und Sin leider schon. Nun lernen wir die Charaktere noch intensiver kennen und natürlich auch lieben. Mit den Charakteren hat die Autorin ganz wundervolle Persönlichkeiten geschaffen, die ich über die drei Bände hinweg lieben gelernt habe und ich weiß jetzt schon, dass ich sie vermissen werde. Ich weiß nicht warum, aber ich hatte ständig das Gefühl, dass jemand stirbt und das wäre richtig dramatisch. Aber ob es wirklich so gekommen ist, verrate ich euch nicht.
 
Sehr schön finde ich, dass es nun auch wirklich zum großen Showdown kam und das Buch nicht nur am Ende, sondern über die ganze Geschichte sehr spannend war. Ich würde sogar mich dran wagen zu behaupten, dass es der spannendste Teil der Trilogie war. Vor allem konnte ich viel mit fiebern und so richtig transparent war das Buch auch nicht. Ich konnte nicht voraussehen, wie die Geschichte endet, da es oft Wendungen gab oder es einfach nur rasant zugange war.
 
Ich kann euch diese Trilogie nur wärmstens ans Herz legen, wenn ihr viel Wert auf tolle Charaktere und fantastische Fantasyelemente legt.
 
Meine Bewertung
4,8 Sterne
 
 

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