Sonntag, 3. April 2016

[Rezension] Die Eden-Seuche von David VanDyke

Heute schon Zeit in einem guten Techno-Thriller verbracht? Halbfinal-Gewinner des Best Indie Award von Kindle Book Reviews 2013 (Englisch Version).
Als Afghanistan-Veteran Daniel Markis in seinem Haus bewaffnete Eindringlinge vorfindet und eine Schießerei einsetzt, muss er erstaunt mit ansehen, wie die Wunden einer Frau vor seinen Augen verheilen. Was macht diese Frau so besonders? Bald erfährt er das Geheimnis: Ein Wunder der Wissenschaft, lange vergessen und verloren geglaubt seit dem Untergang der Sowjetunion, wurde wieder entdeckt - und es wird die Welt für immer verändern. Als Daniel bemerkt, dass das Militär diese gentechnologische Erfindung als Waffe einsetzen will, wendet er sich an seine ehemaligen Kameraden, um die Frau zu finden und den Plan der Regierung zu durchkreuzen.
Quelle

,,Folge nur meinen Anweisungen, Elise", sagte Jenkins zu ihr, als sie die seltsame Waffe anstarrte. Sie war auf der Ranch ihres Vaters aufgewachsen und kannte sich mit Pistolen und Gewehren aus.

Das Cover gefällt mir gut. Es verdeutlicht um was es in dem Buch geht. In erster Linie um Flucht, aber auch um einen Virus, der den Menschen unsterblich macht und daher den Menschen als begehrenswertes Forschungsobjekt auszeichnet.
 
Der Schreibstil des Autors war okay. Teilweise war er für mich ein wenig schwer, da sehr viel von technischen Themen und Maschinen geredet wurde, sodass es für mich schwer war der Handlung zu folgen und ich dadurch auch leider ein wenig abgeschaltet hatte.
 
Der Einstieg in das Buch war rasant, da es direkt am Anfang schon zu einer Schießerei kam, ohne das der Leser überhaupt den Protagonisten vorgestellt worden war. Den Anfang fand ich leider auch sehr verwirrend. Der Protagonist erwähnte immer wieder eine Schlange in seinen Kopf, die ihm Dinge zuflüstert. Für mich war unklar, ob er eine Krankheit damit meint, oder ob sich tatsächlich eine Schlange in seinem Kopf eingenistet hatte. Aber auf jeden Fall soll es bestimmt eine Anspielung auf die hinterlistige Schlange, aus der Erzählung von Adam und Eva sein, die auch dort Eva überredet.
 
Wo der Anfang spannend war, lies diese leider oft auf den nächsten Teil zu wünschen übrig. Immer mal wieder kam etwas Spannung auf, die aber schnell wieder nachließ und dadurch ein wenig zäh von statten ging.
 
Die Charaktere waren gut ausgearbeitet und sympathisch. An sich eine gute Basis für die Geschichte. Zudem sie auch sehr interessant sind und auch durch die Seuche interessanter wurden. Allerdings war mir der Beziehungsaufbau zwischen Daniel und Elise zu schnell und dadurch zu unrealistisch. Vielleicht wurden sie aber auch durch die Seuche miteinander verbunden.
 
Generell war die Geschichte für mich sehr verwirrend und mir wurde einfach nicht klar, welchen Sinn und Zweck diese Seuche, wie sie genannt wird, bewirken soll. Leider konnte ich mich weder mit dem Schreibstil, noch mit der Handlung der Geschichte anfreunden. 

3,1 Sterne



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