Dienstag, 12. April 2016

[Rezension] Das Phyralit von Sabine Schulter

Selbst zwei Jahre, nachdem Miriam und ihre Wächter gegen die Suchenden-Königin in München gewonnen haben, ist noch immer unklar, woher der Kristall stammt, den die Suchenden benutzten, um den magischen Bäumen ihre Energie zu rauben. Jedoch bleibt der Fall in München nicht der einzige. Immer häufiger tauchen die Kristalle in den Händen der Suchenden auf, die diese Macht unkontrolliert einsetzen und vereinzelt sogar Bäumen den Tod bringen. Um diesen Missbrauch zu beenden, reisen Miriam, Sin und ihre Wächter nach Ägypten, denn sie sind die einzigen, die nicht nur die Fähigkeit besitzen, mit den dortigen Bäumen zu reden, sondern sie auch zur Verfügung stellen wollen. Tatsächlich scheinen dort alle Fäden zusammenzuführen und Miriam lernt nicht nur Unglaubliches über ihr verändertes Blut, sondern auch viel über die Geschichte der magischen Bäume. Der zweite Band der Sin und Miriam Reihe führt erneut auf die Pfade der Magie, die ihren Platz auch in unserer Welt gefunden hat. Quelle

Nachdenklich schaute er aus dem Fenster des Hochhauses über die Dächer von Frankfurt und drehte langsam ein Glas Wasser zwischen den Fingern. Es begann bereits zu dämmern und nach und nach tauchte der magische Baum dieser Stadt über ihm auf.




Auf dem Cover sieht man das Phyralit, mit denen die Suchenden die Magiebäume anzapfen.
 
Das Buch startet zwei Jahre später als der erste Teil, sodass Miriam mit ihrem Studium fast fertig ist.
 
Auch im zweiten Teil strotzt das Buch nur von tollen Ideen und Spannung. Ich finde es schön, dass nicht nur Sin und Miriam im Fokus stehen, sondern, dass auch diesmal Sophie und Fire und Thunder und Hurrikan näher beleuchtet werden. Die Charaktere sind durchweg sehr sympathisch und auch die neuen Charakter, die im Laufe des Buches auftreten, sind sehr interessant. Bei den Charakteren hat die Autorin diesmal eine wirkliche Überraschung in Petto.
 
Hinsichtlich der Spannung konnte mich auch der zweite Teil überzeugen. Den Spannungsbogen konnte die Autorin vom Anfang bis zum Ende über halten und wenn mal nicht viel Action stattfand, dann wurde eben die Beziehung zwischen Sin und Miriam beschrieben, die nicht nur interessant, sondern auch einfach toll ist. Schön fand ich auch, dass es  oft Kehrtwendungen gab, die man so nicht erwartet hatte oder auch, dass die Ereignisse nicht vorhersehbar waren.
 
Das Ende war dann noch einmal einer der Höhepunkte, da es doch sehr actionreich zu ging und ich mit den Charakteren mit zittern konnte, dass alles gut geht. Hinzu kam, dass es auch anders endete wie ich dachte und dass es einfach neugierig auf den Abschluss der Trilogie macht.
 
Ich bin immer noch begeistert von dieser Trilogie, da sie einfach anders ist, als die Bücher, die ich bisher gelesen habe und somit keine Langeweile auftaucht.

4,9 Sterne


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