Mittwoch, 13. April 2016

[Blogtour] Tag 3: Rassen - von Amphimen bis Zolemonen

Guten Morgen ihr Lieben und Herzlich Willkommen zur nächsten Station unserer Blogtour.
Hier noch einmal kurz zur Übersicht:


11.04 - Bookster Blog Weebly
12.04. - All You Need Is A Lovely Book
13.04. - Magische Momente in der kleinen Bücherwelt
14.04. - Kekes Bücher
15.04. - Bücherleser
16.04. -Bücherfunke
17.04. Yvis kleine Wunderwelt























In Naruel gibt es eine Vielzahl von anderen Rassen neben den Menschen. Die meisten aber leben in Gebieten, wo sie nur selten mit Menschen in Kontakt kommen und besitzen eine eigene Kultur.

Die wichtigsten, die im ersten Teil der Geschichte auftauchen, möchte ich euch hier kurz vorstellen.

Amphimen
Diese Meereskreaturen haben eine humanoide Erscheinungsform und erinnern nicht nur wegen ihres Namens an Amphibien. Sie können sowohl im Wasser als auch an Land atmen und besitzen einen mit weichen Schuppen bedeckten Körper. Sie sind größer und kräftiger als Menschen und weisen keine Art von Körperbehaarung auf. Charakteristisch für Amphimen sind die Rückenflosse, Kiemen, vertikal geschlitzte Pupillen, ein breiter Kiefer und Schwimmhäute zwischen den Fingern und Zehen. Einige von ihnen weisen über den Augen und am Kopf Hornplatten auf, oder zeichnen sich durch bartelnähnliche Auswüchse aus. Das ist von Amphim zu Amphim unterschiedlich.
 
Einige wenige von ihnen besitzen die Macht, den Druck des Meeres auch an Land heraufzubeschwören, und können mit dieser Waffe ihre Feinde erdrücken. Sie leben größtenteils auf der Laomo-Inselgruppe. Einige versuchen allerdings sich auch auf das Festland auszubreiten, was allerdings sehr schwierig ist, da Amphimen mindestens einmal am Tag ein Wasserbad benötigen, sonst würde ihre Haut zu stark austrocknen. Für ihr Bad bevorzugen sie Salzwasser, sie können aber auch in Süßwasser überleben.
Amphimen altern anders als Menschen und leben in Behausungen aus Korallen oder in am Wasser gelegenen Höhlen, die sie eigens dafür in die Felsen ihrer Inseln graben.

Cyrale
Sie werden auch als Halbgötter bezeichnet und tauchen in der Gestalt riesiger Tiere mit enormer Körperkraft auf. Ihre Erscheinungsform können sie allerdings auch in die eines Menschen oder in eine Mischform aus Mensch und Tier ändern. In ihrer Tierform können sie mithilfe von Telepathie miteinander oder mit anderen Wesen kommunizieren. In ihrer Mischform treten sie meist als aufrechtgehendes Tier mit, in Hände gewandelten, Pfoten oder Krallen auf. Der Kopf bleibt dabei tierisch, auch sonstige Attribute wie Schweif, Fell oder Kamm bleiben erhalten. In ihrer menschlichen Form deuten nur ungewöhnliche Haar- oder Augenform und -farbe auf die wahre Natur des Cyrals hin.
 
Sie gelten in Naruel genauso wie Drachen und Seejungfern als ausgestorben, da die Menschen diese Rasse einst bis zur vollständigen Vernichtung gejagt hat. Im Gegensatz zu den Menschen haben die Cyrale ihre Umwelt nicht aktiv verändert, sondern sich den Gegebenheiten angepasst, so haben sie niemals Städte oder auch nur Behausungen gebaut.
 
Man erzählt, die Götter haben die Cyrale einst nach Naruel entsandt, um dort für Frieden und Leben zu sorgen. Sie waren über das ganze Land verteilt, zogen sich aber mit Schöpfung der Menschheit immer mehr in dichte Wälder oder Gebirge zurück. Da sie sich nicht fortpflanzen konnten, wurden sie von den Menschen immer weiter verdrängt, bis schließlich die letzten von ihnen im Kampf gegen den großen Dämon Cragorin starben.
Man erzählt, das Blut der Cyrale sei heilig und zu manchen Wundern fähig gewesen.

Dämonen
Der erste Dämon, der geboren wurde, war der Große Dämon Cragorin. Um die Menschen zu vernichten, lockte er sie mit seinen schwarzen Früchten. Nach Verzehr einer, von ihm verfluchten, Frucht wandelten sich die Menschen nach und nach zu Dämonen und wurden somit Diener des Großen Dämons.
Es gibt vier verschiedene Arten von ihnen.
 
Am häufigsten treten die sogenannten Vorboten auf. Sie besitzen die Gestalt von deformierten Tieren oder haben tierähnliche Körper. Hin und wieder kommt es noch heute in Naruel vor, dass diese Unholde auf Feldern oder Waldwegen auftauchen, um Menschen zu erschrecken. Seit Cragorins Verbannung zeigen sie sich nur noch sehr selten. Über die Jahrhunderte sind sie kleiner und schwächer geworden und nur noch Schatten ihrer selbst. Aus diesem Grund können sie auch plötzlich aus dem Nichts auftauchen, da sie im eigentlichen Sinne keinen festen Körper mehr besitzen, sondern ihn nur kurzzeitig aufbauen. Sie ernähren sich hauptsächlich von frischem Fleisch. Menschenblut und -fleisch als Nahrungsquelle ist unter allen Dämonenarten sehr begehrt.
 
Weitere Arten der Dämonen sind Zolemonen, Gestaltwandler und Oshanara, die allesamt in der Rangliste sehr viel höher stehen als die Vorboten und einen festen Körper besitzen. Diese können sich dementsprechend nicht plötzlich manifestieren, besitzen dafür aber einen stärken Körper, höhere Intelligenz und auch eine größere Schnelligkeit. Wie Zolemonen, Gestaltwandler und Oshanara sich unterscheiden, möchte ich aus Spoiler-Gründen noch nicht verraten.
 
Ebenso wie Cyrale können sich Dämonen nicht fortpflanzen. Neue von ihnen werden nur geboren, wenn ein Mensch eine Verfluchte Frucht isst. Die Umwandlung in einen Dämon geschieht seit Cragorins Bannung aber nur noch sehr langsam und selten, da die Verfluchten Früchte fast vollständig vernichtet wurden.

Hüter der Elemente
Sie treten zwar wie Menschen auf, sind aber das personifizierte Element, welches sie vertreten. Es gibt sieben von ihnen: die Hüterin der Erde, den Hüter der Flammen, den Hüter des Wassers, die Hüterin der Winde, die Hüterin des Eises, den Hüter des Donners und den Hüter der Existenz. Ihre Aufgabe ist es, das Gleichgewicht in Naruel zu wahren. Ihr Sitz ist der Berg der Elemente im Oreeagebirge, obwohl sie gleichzeitig auch immer dort sind, wo ihr Element sich befindet. So sind beispielsweise die Hüterin der Winde und die Hüterin der Erde immer überall. Die Hüter können physisch nicht getötet werden und plötzlich aus ihrem Element heraus auftauchen oder dieses zum Kampf benutzen. Ursprünglich handelte es sich bei ihnen um gewöhnliche Menschen, die von den Göttern verändert wurden. Ihre menschliche Erscheinungsform tragen sie deshalb noch viele Tausend Jahre nach ihrer Erschaffung weiter und altern körperlich nicht. Es heißt ihr Charakter ähnelt den Attributen ihres jeweiligen Elements. So ist der Hüter der Flammen hitzköpfig und die Hüterin des Eises manchmal sehr berechnend und kalt. Alle 500 Jahre tagt ein Rat unter der Leitung des obersten Hüters der Existenz, der im eigentlichen Sinne kein Element verkörpert, sondern die anderen sechs miteinander verbindet.

Mehr dazu an Tag 6 – Der Berg der Elemente Psychotest

Menschen
Die Menschen sind eine, im Vergleich zu den Cyralen, Drachen und Seejungfern, sehr junge Rasse in Naruel. Sie verdrängten durch ihre rasche Ausbreitung nach und nach die anderen Rassen, bauten Städte und ließen sich nieder. Heute sind sie in ganz Naruel zu finden und die dort vorherrschende Rasse. Die meisten von ihnen leben im Königreich Galgalim oder den südlichen Ländern. Nur wenige haben sich in den Östlichen Sümpfen oder Rohtark niedergelassen, wegen der schlechten Lebensbedingungen. Sie betreiben untereinander Handel, bekriegen sich gelegentlich und viele glauben nicht einmal mehr an den Schöpfungsmythos der Götter. Letzte verehren sie mit verschiedenen Tempelanlagen, Schreinen oder Opfern.

Morgen erfahrt ihr mehr zu den handelnden Figuren auf:

 

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