Donnerstag, 17. März 2016

[Rezension] Eine Diebin bricht aus von Sabine Schulter

Obwohl sich Jess den Behütern anvertrauen konnte, scheint gerade dieser Ausweg sie umso mehr in Gefahr zu bringen. Wenn Saphir erfährt, dass seine beste Diebin eine Verräterin ist, wird er nicht zögern, den Auslöser des Giftes zu betätigen.
Daher ist es Jess‘ und Cedrics oberste Priorität, diese permanente Gefahr aus Jess‘ Körper zu entfernen. Allerdings kann niemand vorhersagen, ob die Operation glücken wird oder Saphir Jess‘ angegriffenen Zustand nicht sogar bemerkt. Aber sie weiß, dass sie Dinge losgetreten hat, vor denen sie nun nicht zurückschrecken darf.
Um Saphir aufzuhalten, muss Jess all ihr Können aufbringen. Trotzdem schwirren ihre Gedanken immer wieder um die Frage, ob es richtig gewesen war, sich Cedric und den Jungs zu offenbaren. Können sie es wirklich akzeptieren, dass sie eine Diebin ist? Und wird Cedric mit ihrem problembehafteten Wesen zurechtkommen? Denn ihn zu verlieren, würde sie nicht verkraften…
Quelle

Nachdenklich blickte ich auf die Kante von Mister Twists Schreibtisch und kaute dabei auf meinem Lippenpiercing  herum. Seitdem Violett am heutigen Morgen bei mir war, um Jess ihren neuen Auftrag zu bringen und meine kleine Diebin der Operation zugesagt hat, überlege ich, was wir Saphir anbieten können, damit er Jess zwei Wochen lang von ihren Aufgaben freistellt.

Für das Cover des zweiten Bandes hat sich die Autorin Hilfe geholt und ich finde, dass es super gelungen ist. Die Farbe sticht im originalen Buch sehr stark heraus und da Jess' Deckname Azur lautet, passt die Farbe einfach wundervoll zum Cover.
 
Auch in diesem Teil konnte die Autorin mich wieder in die spannende Welt der Traumdiebe und Behüter entführen. Der Spannungsbogen konnte über die ganze Zeit aufrecht erhalten werden, da ich nie wusste, ob alle Charaktere im Kampf gegen Saphir bestehen werden. Und ich muss sagen, dass ich an viele Stellen sehr überrascht war, wie die Autorin die Geschichte um Cedric und Jess, fortgeführt hat.
 
Die Charaktere haben mir wieder immens gut gefallen. Ich finde, dass sie im zweiten Teil noch sympathischer und authentischer waren und viele Fragen um sie aufgedeckt wurden. Neben dem Kampf gegen die Traumdieben, stand auch diesmal die Liebesbeziehung zwischen Cedric und Jess im Fokus. Ich finde, dass die beiden Charaktere sehr harmonisch zusammen  und daher sehr gut gewählt sind.
 
Die Handlung war diesmal zwar am Anfang sehr sanft, aber mit viel Spannung gefüllt, da sich Jess der langersehnten Operation unterziehen wird und der Leser nicht weiß, ob sie nicht mit Folgen davon kommen wird.
 
Das Ende war für mich sehr unerwartet und extrem traurig. Warum genau werde ich euch an dieser Stelle nicht verraten, da es sonst viel Spannung wegnehmen würde. Allerdings kann ich mir bei dem Ende vorstellen, dass, auch wenn es eigentlich der letzte Teil der Dilogie ist, noch ein Buch über Cedric und Jess rauskommen könnte, da zwar die meisten Fragen geklärt worden sind, aber immer noch nicht klar ist, was mit den Dieben passieren wird. Außerdem möchte ich unbedingt noch mehr über die Protagonisten erfahren.
 
Abschließend möchte ich noch sagen, dass ich bisher keine ähnliche Geschichte gelesen habe und ich immer wieder über die Kreativität der Autorin erstaunt bin. Ich bin gespannt, was sie in Zukunft noch für schöne Geschichten herausbringen wird.

4,7 Sterne


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