Samstag, 30. Januar 2016

[Rezension] Die Macht der Dunkelheit von Melanie Klein

Autor: Melanie Klein
Verlag: Burg Verlag
Seitenzahl: 474 Seiten 
Genre: Fantasy
Reihe?: Ja, Band 2

Was würdest du tun, wenn die Dunkelheit droht dich auf ihre Seite zu ziehen und du dadurch die Menschen, die du liebst, in Gefahr bringst?
Nachdem Fenja erneut vor Sisar und ihrem wahren Leben davonlaufen konnte, wird sie während ihrer Flucht schwer verletzt. Sie findet Hilfe und Obhut an einem fremden Ort – BirchesVil. Bei Menschen, denen sie hätte niemals beg
egnen dürfen, denn sie hüten ein jahrelanges Geheimnis – ein Geheimnis, von dem niemand, aber dennoch jeder weiß.
Doch Fenjas einziges Ziel: das Weltenportal. Wird sie jemals dort ankommen? Wie wird ihr Leben auf der Erde dann weitergehen?
Die Dunkelheit ist der jungen Prinzessin dicht auf den Fersen. Schafft sie es, ihr ohne Hilfe zu entkommen? Dazu plagen sie noch Schuldgefühle und schreckliche Träume. Aber vor allem lastet die Liebe zu Sisar schwer auf ihrem Herzen. Wird sie den jungen König jemals wieder sehen? Wenn ja, wird er ihr dann verzeihen?
Quelle




Das kleine Rotkehlchen ist zu schwer für den Zweig. Ein schmaler Zweig, der von Weitem nur als dünner Faden zu erkennen ist.



Der zweite Teil beginnt wieder mit einem fiesen Prolog. Die Autorin hat sich eine Szene herausgepickt und in Kapitel 1 geht es dort einfach nicht weiter. Fies oder? Aber gerade das, hatte das Buch spannend gemacht und ich wurde richtig neugierig auf den Inhalt, vor allem da es aus der Sicht von Sisar und nicht von Fenja geschrieben war.

Für mich war der Einstieg etwas schwer. Ich musste mich erst einmal wieder zurecht finden und ehrlich gesagt, war der Anfang für mich ziemlich schwach. Mir war zu viel Geschichte, ohne Spannung. Zwar hat mir die Geschichte mit den Tieren zum Beispiel gefallen, doch war sie für mich zu weit ausgeschmückt und ich hätte mir mehr Action gewünscht.

Im Laufe des Buches wurde es aber dann doch richtig spannend. Viele Fragen wurden aufgedeckt und einiges kam ans Licht, was ich überhaupt nicht erwartet hatte und immer blieben die Fragen: Was passiert, wenn Fenja das Weltenportal erreicht? Was ist mit Sisar?

Positiv hat mich die Wandlung von Fenja überrascht. Im ersten Teil war sie einfach nur zickig und nervig. Nun scheint sie langsam erwachsener zu werden und sich über einiges klar zu werden. Zwar hatte sie immer noch etwas rebellisches an sich und ihre Gedankengänge und Handlungen waren nicht immer für mich nachvollziehbar, doch wurde sie mir um einiges sympathischer.
Des Weiteren lernte ich auch neue Charaktere kennen, die sympathisch und auch nicht sympathisch waren. Und auch wenn sie nur einen kleineren Teil eingenommen haben, ich bin mir sicher, dass ich im dritten Teil noch einmal auf sie stoßen werde.

Ich finde, dass die Autorin mit der Welt der 4 Jahreszeiten eine tolle neue Welt geschaffen hat, in der es so viel zu entdecken gibt. Der zweite Teil hat mir besser gefallen als der erste, was auch auf die nun aufkeimende Sympathie gegenüber Fenja zurückzuführen ist.

Gesamtbewertung: 4,3 Sterne


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