Montag, 11. Januar 2016

[Rezension] Der Berg der Elemente von Janine Prediger

Autor: Janine Prediger
Verlag:
Seitenzahl: 290 Seiten 
Genre: Fantasy
Reihe?: Ja 



Verzweiflung treibt Pan dazu, ihre Seele an einen Dämon zu verkaufen, doch das Ausmaß dieser Entscheidung übersteigt die Vorstellungskraft der jungen Kriegerin. Ihr silberner Hoffnungsschimmer in der Nacht wandelt sich plötzlich in einen blutroten Albtraum: Denn die nächste Mondfinsternis droht ein uraltes Übel aus einem tausendjährigen Schlaf zu wecken.
Pan wird es zur Bestimmung gemacht, dies unter Einsatz ihres Lebens zu verhindern. Sie muss die wiedergeborenen Götterseelen der Vergangenheit finden und zusammenführen, um die Länder Naruels vor der ewigen Finsternis retten zu können.
Aber kann diese heilige Aufgabe gelingen, wo doch ihre eigene Seele mehr und mehr von einem Dämon vergiftet wird? Quelle



Der Nachtwind schlug Wellen auf dem See aus dunklem Blut, welcher sich auf dem lehmigen Boden immer weiter ausbreitete und die Erde mit Verzweiflung tränkte. Er war das Resultat von Andurins letzter großer Tat.

Auf dem ersten Blick sieht das Buch sehr schlicht aus, allerdings finde ich es trotzdem als einen Hingucker. Den Schriftzug des Titels gefällt mir sehr gut. Ich finde, dass er sich gut vom Cover abhebt und mal etwas anderes ist.
Einzig und allein die Farbe des Covers gefällt mir nicht, was allerdings reine Geschmackssache ist.

Den Einstieg in das Buch finde ich gut gelungen. Erst einmal gibt es eine Karte, auf der man sich einen Überblick über die Welt von Naruel verschaffen kann.
Anfangs lernt der Leser die Protagonistin Pan kennen und merkt schnell, dass Pans Leben nicht sehr leicht ist. Vielmehr ist es von Gewalt und dem Kampf ums Überleben geprägt.

Die Autorin beschreibt Pans Leben schonungslos. Viele Stellen sind sehr blutig und ja schon eklig beschrieben, sodass ich an der ein oder anderen Stelle schlucken musste. Aber genau das hat wahnsinnig gut zu der Geschichte gepasst. Denn wie schon erwähnt: Pans Leben und ihre Welt sind nicht gerade ein Zuckerschlecken und die Welt ist sehr düster.


Pan als Protagonisten hat mir sehr gut gefallen. Sie ist sehr sympathisch und ich konnte als Leser ihre Handlungen immer gut nachvollziehen. Auch, dass sie manchmal Dinge getan hatte, die man normalerweise nicht verzeihen würde, konnte man ihr hier nachsehen, da sie eigentlich nichts dafür konnte.


Mit Pan und der Welt Naruel hat die Autorin eine tolle neue Welt erschaffen, die dem Leser spannende Stunden beschert und ihn lange mit Pan ums Überleben kämpfen lässt. Die Geschichte beherbergt immer wieder neue und unerwartete Wendungen, sodass es dem Leser nicht langweilig wird.
Wer gerne Fantasy mit Dämonen liest, sollte hier auf jeden Fall zugreifen!


                 Einführung: 5                     
Spannung Anfang x2: 4
Spannung Mitte x2: 4
Spannung Ende x2: 5
Cover: 4
Klappentext: 5
Schreibstil: 4
Fehlerfrei: 4
Verständlich: 5
Charaktere (Sympathie): 5
Charaktere (Allgemein) x2: 5
Genre getroffen: 5
Einzigartigkeit: 5
roter Faden: 5
Neue Idee x2: 5
Handlung x2: 5
Transparenz x2: 5
Ende: 5

Gesamtbewertung: 4,7 Sterne



















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