Sonntag, 29. November 2015

[Rezension] Rentiere von Pia Hepke

Titel: Rentiere
Autor: Pia Hepke
Verlag:

Seitenzahl: 217 Seiten
Genre: Roman
Reihe?: nein

Alle Jahre wieder kommt der Weihnachtsmann und wir finden uns zusammen, um ein ganz besonderes Fest zu feiern. In dieser Zeit werden viele wieder zum Kind und der Glaube an Wunder und Magie erwacht. Ich möchte euch dazu einladen, auf eine Reise mitzukommen, auf der ihr ein solches Wunder und die ganze Magie der Weihnacht treffen werdet. Die Geschichte dazu wird von dem Rentier Aku und seinem jüngeren Bruder Sulo erzählt.
Die beiden träumen schon ihr ganzes Leben davon, einmal den Schlitten des Weihnachtsmannes zu ziehen. Als ihr Traum endlich in Erfüllung geht, kommt jedoch alles anders als gedacht.
Aber lasst euch das Geschehene von den beiden doch selbst erzählen …
Und somit beginnt die Geschichte, die wahre Geschichte des Weihnachtsmannes. Quelle

Viele Kinder kennen den Weihnachtsmann und seine treuen Rentiere, allen voran Rudolph. Oder zu mindestens glauben sie, den Weihnachtsmann zu kennen.


Das Cover gefällt mir gut. Es zeigt die beiden Protagonisten Aku und Sulo, dessen Augen man nur sieht. Generell hat das Cover eine schöne winterliche Ausstrahlung, die neugierig auf den Inhalt macht und auch ein kleines Weihnachtsgefühl hervorruft.
 
Ich finde die Idee toll, einmal eine Geschichte aus der Sicht der Rentiere zu schreiben. Dabei wechselt die Perspektive zwischen Aku und Sulo, sodass der Leser aus beiden Perspektiven etwas mitbekommt.
Interessant ist auch wieder, dass hier gesagt wird, dass die Geschichte, die wir kennen gar nicht wahr ist. Na das macht doch neugierig, welche wohl dann doch wahr ist!
 
Durch die beiden Charaktere zeigt die Autorin, den wahren Sinn von Weihnachten. Viele haben das nämlich vergessen. Es geht nicht darum, viele Geschenke zu bekommen, sondern, dass man sich auf andere verlassen kann und sich gegenseitig auch in schweren Zeiten unterstützt.
 
Ein wenig verwirrend fand ich jedoch das Ende und letztendlich ist für mich immer noch die Frage offen, ob Sulos Erlebnis und Begegnung nur Fantasie oder doch tatsächlich Realität war. Da lässt die Autorin viel Spielraum offen, wodurch sich jeder Leser sein eigenes Bild und Gedanken machen kann.
 
Ich persönlich finde, dass das Buch viel mehr mit gibt, als nur eine einfache Geschichte. Es lässt den Leser selbst noch einmal darüber nachdenken, was eigentlich im Leben wichtig ist, auch wenn es aus der Sicht von Rentieren geschrieben worden ist.
Eine Geschichte, die nicht nur für Kinder geeignet ist, sondern auch für Erwachsene.

4,2 Sterne


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