Montag, 30. November 2015

[Kurzrezension] Die weiße Aborigine von Susan Peterson

Titel: Die weiße Aborigine
Autor: Susan Peterson
Verlag: blanvalet

Seitenzahl: 415 Seiten
Genre: Australien Saga
Reihe?: nein

In einem uralten Lederbeutel entdeckt Clare einen rosafarbenen Diamanten und eine blutige Kugel, die untrennbar mit der Vergangenheit ihrer Familie verbunden sind. Als sie zu recherchieren beginnt, stößt sie auf die tragische Liebesgeschichte zwischen ihrer Ururgroßmutter und dem Widerstandskämpfer Jandamarra, der ein Aborigine war. Davon fasziniert reist Clare nach Australien, um dem Schicksal der beiden nachzugehen. Gemeinsam mit dem attraktiven Anwalt Yagan macht sie sich im Outback auf die Suche nach ihren Wurzeln. Doch sie hätte nie damit gerechnet, dass diese lebensgefährlich sein würde … Quelle

>>Soll das ein Witz sein? << Im ersten Moment glaubte Clara, sich verhört zu haben.

Durch das Cover bin ich aufmerksam auf das Buch geworden. Ich finde, dass es etwas anziehendes an sich hat und zum lesen einlädt. Außerdem finde ich es sehr passend, dass eine Szene aus Australien dort abgebildet worden ist.
 
Das Buch ist in zwei Handlungssträngen aufgebaut. Zum einen der von Clara, die auf der Suche nach ihren Wurzeln ist und zum anderen von Lore, die 1895 nach Australien reist und sich dort zusammen mit einem Missionar um die Aborigines kümmert.
 
Die Idee des Buches gefällt mir gut und auch die Geschichte und die Personen.
Allerdings wird die Geschichte nach einiger Zeit doch sehr langatmig und kommt einfach nicht richtig voran und bin daher geteilter Meinung.
 
Auf der einen Seite finde ich es schon sehr spannend etwas über die damalige Zeit und der Stellung von Aborigines im Jahre 1895 zu erfahren. Und diese Vergangenheit sah eindeutig nicht rosig aus und ich finde es grauenhaft, wie die Menschen damals mit anderen Menschen umgegangen sind. Allerdings ist auch das für mich das einzige spannende gewesen.
Es gibt viele Stellen, die sich einfach gezogen haben und ich das Gefühl hatte, dass ich das Buch doch weglegen könnte.
Letztendlich gibt es allerdings 3,4 Sterne, da das Buch nicht durchweg schlecht ist, sondern ich anscheinend die falsche Ansprechpartnerin für das Buch war.

3,4 Sterne


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