Sonntag, 25. Oktober 2015

[Rezension] Keltenmord von Alexander Lorenz Golling

Titel: Keltenmord
Autor: Alexander Lorenz Golling
Verlag: Midnight
Seitenzahl: 260 Seiten
Genre: Kriminalroman
Reihe?: nein

Tom Berger hat seine besten Tage als Journalist hinter sich. In der beschaulichen bayerischen Ortschaft Leitenacker sucht er eigentlich nichts anderes als Entspannung. Stattdessen stößt er vor allem misstrauische Dorfbewohner, irritierend verführerische Bäckersfrauen und rätselhafte Todesfälle. Seine alte Spürnase wittert eine heiße Story, doch je tiefer er in den Sumpf aus alter Sippschaft und unverzeihlichen Taten, aus Ritualmorde und einen uralten Fluch vordringt, desto mehr muss er an seinem gesunden Menschenverstand zweifeln - und um sein Leben fürchten.Quelle

>>Verdammt! Was für eine wunderschöne Aussicht! Einfach herrlich!<<


Bisher habe ich von dem Autoren ein Buch gelesen, welches mir allerdings nicht so zu gesagt hatte. Trotzdem habe ich mich nun an das nächste Buch von ihm getraut, da ich jungen Autoren auf jeden Fall eine Chance geben möchte. Und diesmal wurde ich nicht enttäuscht.
 
Das Cover finde ich sehr schön getroffen. Es zeigt das düstere Geschehen, das im Laufe der Geschichte auf den Leser zu kommt. Außerdem macht es neugierig auf den Inhalt.
 
Der Einstieg war für mich etwas schwach gestaltet. Er hatte sich für mich etwas in die länge gezogen, weil erst einmal Charaktere vorgestellt wurden und der Protagonist ein Gespräch mit einem anderen Charakter führte, welches für mich nicht sehr spannend war.
Dort lernen wir übrigens, wie schon genannt, den Protagonisten Tom Berger kennen. Ein Journalist der gerade Urlaub macht. Mit ihm wurde ich leider im Laufe des Buches nicht warm. Er war für mich arrogant und sehr selbstbezogen. Allerdings hatte ich auch das Gefühl, dass er genau so auf den Leser wirken sollte.
Denn warum sollte der Protagonist immer sympathisch sein?
 
Im Laufe des Buches ist mir aufgefallen, dass der Autor sehr viel recherchiert haben muss. Es gibt viele geschichtliche Fakten, sodass ich beim lesen sogar noch etwas lernen konnte. Vielleicht hört sich das im ersten Moment langweilig an, aber das war es nicht, weil es einfach zur Handlung gepasst hatte. 
 
Wo der Einstieg sehr schwach war, wurde es aber nach einigen Seiten sehr spannend und verzwickt. Die Handlung war sehr spannend und letztendlich konnte ich selbst mit rätseln, wer vielleicht der Täter sein könnte, oder ob doch eine höhere Macht ihre Finger im Spiel hat.
 
Ich finde die Idee auf jeden Fall sehr erfrischend und neu und sogar etwas extravagant. Auf jeden Fall eine Geschichte, die ich in solch einer Form noch nicht gelesen hatte und mir sogar den ein oder anderen Schauermoment beschwert hatte.

Auch wenn der Einstieg schwach war, konnte mich das Buch doch spätestens ab der Hälfte voll und ganz überzeugen.






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