Samstag, 31. Oktober 2015

[Rezension] Die Gesichtslosen von Stephanie Fey

Titel: Die Gesichtslosen
Autor: Stephanie Fey
Verlag: Heyne
Seitenzahl: 367 Seiten
Genre: Thriller
Reihe?: ja

Wenn Tote nicht mehr zu erkennen sind, wenn ihr Mörder sie entstellt hat oder nur noch Skelettteile übrig sind, wird Carina Kyreleis gerufen. Die junge Rechtsmedizinerin versteht es wie kaum eine Zweite, den Toten Glanz einzuhauchen und ihnen ihre Gesichter zurückzugeben. Nachdem sie zwei Jahre als Knochen- und Mumienexpertin in Mexiko-Stadt gearbeitet hat, kehrt sie nach Deutschland zurück, um am Münchner Institut für Rechtsmedizin einen Neuanfang zu wagen. Kaum angekommen, steht sie vor ihrem ersten Fall. Ein Killer, der seinen Opfern die Gesichtshaut abzieht, um für immer ihr Antlitz zu bewahren. Quelle

Die Knochen hatten lang genug gekocht. Sektionsnummer 225.

Das Cover hatte mich neugierig gemacht. Zwar ist es nur in  schwarz weiß gehalten, allerdings hat es doch etwas an sich, was mich angezogen hatte. Es hat so etwas zerissenes an sich.
 
Generell verfolgt der Thriller mehrere Handlungsstränge, die im Laufe des Buches zu einander finden. Oft habe ich mich gefragt, in welchem Zusammenhang diese stehen, aber wirklich ersichtlich wurde das erst gegen Ende.
 
Der Titel passt sehr gut zu dem Buch. Denn im wahrsten Sinne des Wortes sind die Opfer des Mörders gesichtslos. Denn der Mörder zieht seinen Opfern die Gesichter ab.
Leider waren für mich diese Szenen sehr selten. Aber wenn sie vorkamen, dann waren sie wirklich eklig und alleine die Vorstellung lies es mir eiskalt den Rücken herunterlaufen und manchmal musste ich wirklich mit mir selbst ringen, weiterzulesen.
 
Auch wenn die grauenhaften Szenen nicht oft vorkamen, so war das Buch doch sehr spannend und für mich nicht vorhersehbar. Zwar hatte ich am Anfang schon erfahren, wer der Mörder ist, aber warum er das tut und in welchem Zusammenhang er mit den anderen Personen stand, war für mich nicht von vorneherein ersichtlich.
Hinzukam, dass es immer wieder Begebenheiten gab, in denen ich mitfiebern konnte und ich mitgebangt hatte.
Außerdem bekam ich einen guten Einblick in die Arbeit von Carina als Rechtsmediziner.
 
Carina war mir übrigens auch sehr sympathisch und ich habe sie sehr gerne durch ihre Arbeit begleitet. Ich bin gespannt, wie es im nächsten Teil mit ihr weiter geht und welche spannende Fälle noch auf sie warten.

Ein tolle Auftakt, der mich die meiste Zeit fesseln konnte und zum Teil echt wahnsinnig eklig und grauenvoll war.





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