Samstag, 19. September 2015

[Rezension] Horrortrips von H.L. Weens


Titel: Horrortrips
Autor: H.L. Weens
Verlag: KSB Media
Seitenzahl: 152 Seiten
Genre: Thriller, Kurzgeschichten


Herausgeber HL Ween, mit seiner Kurzgeschichte The Dark Side Gewinner des Deutschen E-Book-Preises 2013, hat mit Gerlinde Friewald, Ulrike Blatter, Chris Bode und Jordan Bay ein literarisches Damenquartett zur Hand, das zu den schönsten Hoffnungen berechtigt. In der neuen Reihe Horrortrips will er dem Publikum ebenso anspruchsvolle wie spannende Stories präsentieren. Mit leichter Feder und viel Freude am Sujet geschrieben. Und immer zu den Buchmessen in Leipzig und Frankfurt veröffentlicht.
 
Ulrike Blatter ist Autorin des Startromans „Die Seuche”. Es ist wie immer. Ma-nus Ehemann treibt sich irgendwo beruflich in der Welt herum, während sie in vorstädtischer Idylle Haus und Sohn versorgt. Bis zwei Influenzastämme sich vermählen und der übermächtige Tod auch in ihr Leben eindringt ...
 
In Chris Bodes Geschichte „Alberts Geister” ist der Protagonist mit der Fähigkeit gestraft, Geister zu sehen. Notgedrungen muss er mit ihnen leben lernen. Wirklich gefährlich jedoch sind die Menschen, die andere zu Geistern machen. Und auch das muss Albert lernen ...

Familiär geht es in Jordan Bays „Windigo” zu. Was soll auf einem Waldspaziergang schon passieren, fragen sich die Eltern, als sie mit Kind und Kegel von zuhause aufbrechen. Wenn sie wüssten, was ihnen blüht – sie würden keinen Schritt vor die Tür wagen ... Quelle


Der schwangere Bauch zog sie nach vorne, und sie konnte nur mit Mühe das Gleichgewicht halten. Der Feldweg war mit harschem Eisbruch bedeckt.


Wenn man sich das Cover so anschaut, denkt man schnell, dass es sich hierbei um einen wahren Horrorroman handeln muss. Auch der Titel lässt darauf schließen.
Allerdings sind es vielmehr kurze Thriller, die der Leser zum lesen bekommt.

Insgesamt ist das Buch in drei Kurzgeschichten unterteilt, die sich aber sehr vom Thema und auch der Länge unterscheiden.

Kurzgeschichte 1 hat mir gut gefallen. Sie war auch die längste des Buches.
Sie war für mich sehr interessant und spannend und lies sich gut lesen.
Das Thema ist, auch wenn es auf den ersten Blick nicht scheint, sehr aktuell.
Einzig und allein das Ende und die zum Teil etwas langen Stellen konnte mich nicht ganz so zufrieden stellen.

Kurzgeschichte zwei war zwar gut zu lesen, allerdings konnte ich es weder dem Genre Thriller, noch dem Genre Horror wirklich zu ordnen. Ich finde, dass sie nicht wirklich was gruseliges an sich hatte und ich stattdessen viel mehr Mitleid mit dem Protagonisten hatte, da dessen Leben nicht leicht ist.
Generell hat mir diese Geschichte leider nicht zu gesagt.

Die letzte Geschichte kam dann doch dem Genre Thriller und Horror wirklich nah und ich fand es schade, dass diese Geschichte einfach zu kurz war. Aus dieser hätte man wirklich viel machen können und sie richtig gruselig schreiben können.

Im Großen und Ganzen haben mir die Geschichten gefallen, allerdings mit Schwachstellen, wie die oben benannten.
Ich denke auf jeden Fall, dass diese Geschichten noch ein Potential nach oben haben und werde wahrscheinlich auch den zweiten Teil noch lesen.

Nette Geschichten für zwischendurch, allerdings haben mir die Geschichten nicht alle gefallen und somit kann ich nur drei Kirschblüten vergeben.






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