Freitag, 7. August 2015

[Rezension] Zepter des Lichts von Nicolas Koop

Autor: Nicolas Koop
Verlag:
Seitenzahl: 85 Seiten
Genre: Abenteuerroman
Reihe?: Ja

Das Zepter des Lichts muss gefunden werden. Sarah Brandon, Ägyptologin, und Ben Mayer, ein Abenteurer, machen sich auf die Suche und geraten bald an einen schlimmeren Feind, als sie es sich vorgestellt hätten.



>Aber Sie haben es mir doch versprochen<, rief der Mann mit zittriger Stimme.
Man konnte es ihm ansehen, dass er große Angst hatte, während er sein gegenüber ansah.


Die Ausgabe habe ich direkt vom Autoren zum rezensieren bekommen.
Würde mir das Buch jedoch im Bücherladen über den Weg laufen, würde es mein Interesse nicht erwecken.
Mir persönlich ist das Cover viel zu leer und unprofessionell gestaltet, als das es große Aufmerksamkeit auf sich zieht.


Wie ihr bestimmt oben schon unter Die ersten beiden Sätze erkennen konntet, stimmt die Satzzeichensetzung im Buch nicht. Anfangs dachte ich, dass es vielleicht ein Fehler am Anfang des Buches sei. Jedoch sind keine Anführungszeichen am Ende der wörtlichen Rede richtig gesetzt, was mich sehr gestört hat.
Auch kam ich mit dem Schreibstil des Autoren nicht richtig zurecht. Er war für mich ziemlich gewöhnungsbedürftig und zu undetailiert.
Zum Beispiel kommt es zu einem dramatischen Flugzeugabsturz. Jedoch war dieser innerhalb von Sekunden vorbei, da er kaum beschrieben war und schon war das Flugzeug wieder auf der Erde. Genau an so Stellen sollte viel Spannung aufkommen und auch mal mehr ins Detail gegangen werden, weil genau so etwas der Leser auch lesen möchte: Dramatik, Blut, Action, Spannung.
Daher hat sich das Buch für mich hinsichtlich der Spannung sehr in die Länge gezogen und es kam einfach keine Spannung auf.


Leider muss ich das auch von den Charakteren sagen. Im Buch kommen zwei Protagonistin vor. Zum einen gibt es Ben, einen Schatzjäger und zum anderen Sarah, die sich an Ausgrabungen in Ägypten beteiligt.
Die Charaktere waren nicht sehr tiefgründig, sodass ich mich nicht mit ihnen identifizieren konnte.


Am Ende des Buches hatte ich das Gefühl, dass es sich hierbei um ein abgeschlossenes Buch handelt. Allerdings sollen, laut dem Autoren, noch mehrere Teile auf den Markt kommen.



Die Idee des Buches finde ich gut, allerdings konnte es mich hinsichtlich meiner vielen Kritikpunkte nicht überzeugen.


 






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