Samstag, 22. August 2015

[Rezension] Tote Mädchen lügen nicht von Jay Asher

Titel: Tote Mädchen lügen nicht
Autor: Jay Asher
Verlag: cbt
Seitenzahl: 283 Seiten
Genre: Jugendbuch
Reihe?: nein


Als Clay Jensen aus der Schule nach Hause kommt, findet er ein Päckchen mit Kassetten vor. Er legt die erste in einen alten Kassettenrekorder, drückt auf „Play“ – und hört die Stimme von Hannah Baker. Hannah, seine ehemalige Mitschülerin. Hannah, für die er heimlich schwärmte. Hannah, die sich vor zwei Wochen umgebracht hat. Mit ihrer Stimme im Ohr wandert Clay durch die Nacht, und was er hört, lässt ihm den Atem stocken. Dreizehn Gründe sind es, die zu ihrem Selbstmord geführt haben, dreizehn Personen, die daran ihren Anteil haben. Clay ist einer davon ... Quelle

>>Sir?<<, wiederholt sie. >>Wann soll das Paket ankommen?<<

Als ich das Buch im Buchladen gesehen habe, hat es mich direkt angesprochen. Die Farbe sticht einfach wahnsinnig heraus und auch wenn es sonst nicht viel auf dem Cover hat, hat es doch eine gewisse Ausstrahlung.

Im Buch begleitet der Leser Clay, der von einem Unbekannten Kassetten zugeschickt bekommen hat, die er sich anhören soll.
Schnell wird Clay klar, dass das was er hört, kein Spaß ist, sondern bitterer Ernst. Denn die Stimme des Verfassers gehört Hannah, einem Mädchen, das nicht mehr lebt.

Den größten Teil des Buches nimmt die Geschichte von Hannah ein. Sie erzählt von ihr Leben und ich muss sagen, dass ich wahnsinnig oft geschockt war.
Der Autor hat mir vor Augen geführt, dass man mit nur Kleinigkeiten, dem Leben anderer schnell einen Stoß in die falsche Richtung geben kann, als man es wollte und für ihn sein Leben auch daran zerbrechen kann.
Mich haben viele Stellen traurig gemacht und ich konnte Hannah verstehen, auch wenn ihr letzter Schritt, der Selbstmord, doch verhindert hätte werden können.

Clay schaltet sich immer wieder ein und erzählt wie es ihm geht, wo er ist, macht sich Gedanken, welche Rolle er in Hannahs Leben gespielt hat, das ihr Leben so den Bach runtergeht. Was hat er getan? Ist er vielleicht dafür verantwortlich, dass sie sich letztendlich umgebracht hat?

Im Großen und Ganzen hat mich die Geschichte gefesselt, auch wenn mir die eine oder andere Story besser gefallen hat. Manche waren für mich etwas zu langatmig. Anderer wiederum musste ich erst zu Ende lesen, als das ich was anderes machen konnte.

Wer allerdings hier einen blutigen Thriller anhand des Covers erwartet, wird hier nicht bedient. Vielmehr ist es erschrecken und unblutig und regt zum Nachdenken an.

Ein Buch, was mich über meine Handlungen nachdenken ließ.
Ich kann es jedem empfehlen, der mal etwas anderes als einen Thriller lesen, sich aber trotzdem ans Buch gefesselt fühlen will.







Kommentare:

  1. Huhu, ich hoffe, du hast nichts dagegen, dass ich deine Rezi auf meinem Blog verlinkt habe. Und zwar genau hier:

    http://nellysleseecke.blogspot.de/2015/08/tote-madchen-lugen-nicht-von-jay-asher.html

    Liebste Grüße, Nelly

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