Freitag, 14. August 2015

[Rezension] Die Liebe ist (k)ein Basketballspiel: Jump Ball von Emma Wagner

Titel: Die Liebe ist (k)ein Basketballspiel: Jump Ball
Autor: Emma Wagner
Verlag:
Seitenzahl: 280 Seiten
Genre: Liebesroman

Reihe?: ja

Marie hat genug von Männern.
Milan hingegen hat genug Frauen, die ihm nachlaufen.
Marie ist Journalistin. Und kann mit Sportlern absolut nichts anfangen!
Milan ist Basketballer. Und Marie überhaupt nicht sein Typ!
Dummerweise kennt Maries Chefin kein Erbarmen und so muss sich Marie wider Willen an Milans große Fersen heften.
Leider ist es dort schon ziemlich eng, denn Maries Kollegin Viktoria kann es kaum erwarten, mit Milan auf Tuchfühlung zu gehen.
Für Marie kein Problem, schließlich interessiert sie sich deutlich mehr für Programmkinos und Experimentelles Tanztheater. Jedenfalls zu Anfang … Quelle

>>Ich soll was?!<< Perplex starre ich Karos in Chanel gehüllten Rücken an.

Das Buch durfte ich im Rahmen einer Leserunde lesen.
Das Cover gefällt mir sehr gut. Vor allem in die Farben habe ich mich sofort verliebt. Auch ohne, dass ich den Titel vorher gehört hätte, wüsste ich, um was es in dem Buch in etwa geht. Das Cover spricht einfach für sich.


Im Laufe des Buches sind mir einige originell Charaktere über den Weg gelaufen.
Anfangs war mir die Protagonistin Marie ziemlich unsympathisch. Natürlich weiß sie alles besser und es gibt nichts Wichtigeres als Klassik. Und natürlich können Basketballspieler nicht mehr als nur ihren Ball führen.
Mir ist aber schnell aufgefallen, dass hinter Maries taffen Seite, viel mehr ein verletztes Herz und geringes Selbstbewusstsein steckt, welches sie versucht zu übertünchen. Mittlerweile mag ich sie ganz gerne.
 
Milan spielt für sein Leben gerne Basketball und hat auch diesen Sport zu seinem Beruf gemacht. Ihn mochte ich sehr gerne, auch wenn er scheinbar ein Frauenheld ist. Aber irgendwie hatte ich das Gefühl, dass er einfach noch nicht die Richtige gefunden hat.


Die Geschichte an sich hat mir gut gefallen und natürlich die Idee darum.
Die Autorin selbst sagt dazu:

Und die Sache mit dem Basketball? Nuuuuun: Vor vielen, vielen Jahren wusste ich nicht einmal, was die NBA ist. Doch dann traf ich jemanden, der mir dieses wundervolle Spiel mit dem Korb sehr nahe brachte. Womit wir wieder bei der Liebe sind ... ;-)


An der Geschichte scheint doch mehr Realität und selbst erlebtes zu stecken, als ich erwartet habe.


Ich finde, dass die Autorin mit ihrem Roman ein Werk geschaffen hat, welches die Leser gut unterhält. Es ist leicht zu lesen, witzig und von urwitzigen Unterhaltungen geprägt.
Sehr schön finde ich auch, dass die Autorin scheinbar viel recherchiert hat. Denn Marie lässt so die ein oder anderen Aussagen los, welche ziemlich intelligent klingen und ich habe Fachbegriffe zu den unterschiedlichsten Phobien gelernt.

Das einzige was mich etwas gestört hat, waren die langen Erklärungen des Basketballspiels. Das war für meinen Geschmack etwas zu viel.
Ansonsten habe ich mich bestens unterhalten gefühlt und freue mich schon auf Band 2.
Vor allem nach dem Ende, das so viel erwarten lässt und den Leser mit einem Gefühl nach Wie schon vorbei? Ich muss sofort weiter lese. zurücklässt.

Witzige Aufmachung, mit interessanten Charakteren, die zwar zum Teil anfangs unsympathisch waren, aber irgendwann ihr wahres Gesicht gezeigt haben.
















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