Sonntag, 16. August 2015

[Autoreninterview] Yuuri Matsumoto




Stell dich doch bitte einmal kurz vor.
Also dann. Ich heiße Yuuri Matsumoto, geboren bin ich im schönen Kyoto. Mit drei Jahren zog ich mit meinen Eltern nach Deutschland. 
Da ich immer wieder hin und her springen musste. (Lag an dem Beruf meines Vater Politiker) besuchte ich in Deutschland und Japan immer Zeit begrenzt Schulen. Ich bin jetzt einundzwanzig Jahre alt, habe mein Abitur gemacht und studiere Jura.



Erzähl uns doch einmal etwas über deine Bücher/ dein Buch.
Zu meinen Büchern: Das schreiben habe ich vor 2 Jahren angefangen. (Frischling) Mein erstes Buch war eine Mischung aus meinen Zeichnungen, Gedichten und Kurzgeschichte. Dann schrieb ich ein Krimi Blackmoon (Homoerotik) Aber ich merkte das Ghost-Storys mein Ding sind. Also schrieb ich Sakura blood. Mir ist wichtig das in meinen Geschichten eine gewisse Moral rüber kommt. Ein Zitat aus Sakura blood. "Unrecht und unrecht ist nicht gleich Recht. " 



Klappentext: Die fünfzehnjährige Migumi bekommt einen Anhänger zum Geburtstag geschenkt.  Und damit fangen ihre Probleme an.  Erst sind es nur kleine Blackouts, doch schon bald nimmt der Schrecken hinter dem Anhänger Gestalt an.  Etwas Böses sucht sich seinen Weg in die Welt. Und es nimmt keine Rücksicht! Migumi will dem Ganzen auf den Grund gehen. Es stellt sich heraus, dass sie nicht alleine ist. Aber wird ihr das helfen? Und was, wenn ihr nicht gefällt, was sie herausfindet?  „Wenn du einen Geist siehst,lauf!  Wenn er dich verfolgt, lauf weiter! Dreh dich nicht um.

Leseprobe: 
Marek war an diesem Morgen früh wach, mit einer Tasse Kaffee ging er in sein Arbeitszimmer.
Er stellte sich an das Fenster sah hinaus, die Sonne ging gerade auf.
Der Herbst kündigte sich an, auf der Wiese in seinem Garten schimmerte der Reif. Die Bäume hatten ihre Farbe gewechselt, oder vielmehr sie fingen an.

Und am frühen Morgen war es schon recht kalt. Auch in der letzten Nacht, hatte er kaum Publikum in seinen Clubs und Bars. Er verstand es nicht, aber es musste einen Grund haben.

Vielleicht hatten Leute schlecht über seine Clubs und Bars gesprochen? Er würde es schon herausfinden. Er drehte sich vom Fenster weg und setzte sich auf einen Sessel.
Vor einem Jahr war das Shinoko abgebrannt, natürlich war er es gewesen. Oder vielmehr er hatte es machen lassen. Denn er brauchte ja ein Alibi. Es hatte auch alles geklappt, der Bulle hatte keine Beweise gehabt. Niemand konnte ihm was anhängen, aber dennoch, es war nicht der gewünschte Effekt. Was lief also schief? Diese Frage musste er sich stellen.
Er fand aber keine Antwort, also erhob er sich und ging ins Bad. Er betätigte den Lichtschalter und das Licht fing an zu flackern. Es war eine dieser Neonröhren. Sie gab ein kaltes unfreundliches Licht ab. Marek stellte den Wasserhahn an, um sich Wasser in das Gesicht zu schöpfen. Und wieder fing das Licht an zu flackern und da das Bad kein Fenster hatte stand Marek auch plötzlich im Dunklen.

Das wenige Licht was durch den Türspalt drang, war jetzt auch nicht viel. Marek hob den Kopf und sah in den Spiegel, wieder flackerte das Licht und im Spiegel sah Marek eine Gestalt.
Langes schwarzes Haar, das über die Schultern fiel. Das Gesicht wurde von den Haaren verborgen und sie trug ein weißes Kleid.
An ihrer Hüfte war ein rotes Band, das zu einer Schleife gebunden war.
Er zuckte und drehte sich um, aber da stand niemand. Auch als er in den Spiegel sah, war da niemand.
Wurde er jetzt verrückt? Er verließ das Bad, hatte er sich das eingebildet? Musste er ja, denn das war sicher nicht real.
Gut das Licht hatte geflackert, er war übermüdet und der Schatten kann alles gewesen sein. Und dann hat ihm sein Kopf ein Streich gespielt. Natürlich so war das, denn Marek glaubte nicht an Gespenster oder übersinnliches.
Es gab für alles eine logische Erklärung. Aber er war wach, so ein Schock am Morgen vertrieb Kummer und Sorgen.


Hast du schon neue Projekte geplant? Magst du uns vielleicht dazu etwas erzählen?
Mein neuestes Projekt ist der dunkle Lotus Fantasy mit einer unterschwelligen Erotik (Homoerotik) Da schreibe ich am zweiten Teil aktuell. Spielt auch in Kyoto und das Blackmoon wird auch erwähnt. Ich verknüpfe meine Geschichten sehr gerne. Natürlich könnte ich es wie alle anderen machen. Aber ich habe gerne Verbindung zu meinen anderen Büchern. Es ist wie im wahren Leben wenn man in einer Stadt wohnt verschwinden doch die Läden nicht, nur weil man was neues besucht. Aus Sakura blood wird die Hikara-Gasse im Lotus erwähnt und der Teeladen das habe ich schon geplant. Es sind die kleinen Dinge die dem Leser auffallen hoffe ich.


Was möchtest du uns sonst noch erzählen?
So was ich sonst noch zu sagen habe? Ich wünsche mir das ihr mit in meine Welt abtaucht. Keine Angst ich bring euch heil da raus. ;)

Ich wünsche allen einen Wunderschönen Sommer, und auch die Anna und Arigato. (Danke) das ich das hier machen durfte.

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