Freitag, 31. Juli 2015

[Rezension] Wo der Himmel beginnt von Rachael Treasure


Titel: Wo der Himmel beginnt
Autor: Rachael Treasure
Verlag: blanvalet
Seitenzahl: 477 Seiten
Genre: Australien-Saga, Schicksalsroman
Reihe?: Ja

Sehnsuchtsvoll, romantisch, authentisch
Zehn Jahre sind vergangen, seit Rebecca Charlie Lewis geheiratet hat. Zehn Jahre sind vergangen, in denen die beiden auf ihrer geliebten Farm, Waters Meeting, gelebt haben. Doch nun muss sich Rebecca nicht nur der größten Angst einer Frau und dem schrecklichsten Albtraum einer Mutter stellen, sondern auch mit ansehen, wie ihr gelebter Traum zu platzen droht. Kann Rebecca die Kraft zurückgewinnen, die sie einst als junge Jillaroo hatte, um all das zu retten, was sie aufgebaut hat?
Quelle

>>Du hast behauptet, es sei eine Tupperware-Party!<<
Rebecca Lewis verschränkte die Arme vor der Brust. so gut das mit zwei zottigen Terriern auf dem Schoß ging.


Durch eine Challenge wurde ich auf das Buch aufmerksam und habe mich direkt in das Cover verliebt. Ich finde das Bild einfach sehr schön und wie kann man das Cover besser gestalten, als mit einem Ausschnitt aus dem australischen Buschland?

Der Klappentext verspricht dem Leser, dass er eine aufregende Geschichte über ein Liebesdrama bekommt.
Als ich das Buch begonnen habe zu lesen, habe ich mich erst mal darüber gewundert, dass ich mitten auf einer Sexspielzeugparty gelandet bin und diese sich auch über die ersten Seiten zieht. Das fand ich im ersten Moment etwas befremdlich, weil ich doch auf etwas anderes gefasst war. Jedoch kam ich schnell in die Geschichte herein und konnte den Zusammenhang erfassen.
Das hatte der Klappentext so nicht verraten.
Auch gab es immer wieder erotische Stellen, die ich aber sehr schön finde, auch wenn die ein oder andere doch sehr eklig war.

Ich habe mich ziemlich schnell in die Charaktere verliebt.
Auch wenn es am Anfang nicht so aussieht, trifft der Leser in dem Buch eine junge Frau namens Rebecca, die viel durchmachen muss und trotzdem im Laufe des Buches sich entwickelt und an Stärke gewinnt.
Durch ihre Freunde an ihrer Seite gelingt es ihr, das ein oder andere Hindernisse zu beseitigen und aus ihrem starren Leben auszubrechen.
Auch wurde das Buch durch ihre wunderbaren Kindern aufgelockert, die süß und liebevoll gestaltet waren. Einfach so, wie man sich seine Kinder wünscht.
Wo es nette und tolle Charaktere gibt, gibt es meist auch die eher unsympathischen. Hier im Falle von Rebeccas Mann Charlie, welcher ein wahrer Egoist ist und den Mann verkörpert, den sich wohl keiner vorstellt.
Ich finde trotzdem, dass die Autorin sich viel Mühe im Detail der Charaktere gegeben hat, sodass das Buch sehr authentisch wirkt, denn jeder kennt bestimmt so Menschen.

Spannend finde ich die thematische Ausarbeitung des Buches. Zum Einen dreht sich alles um die Bewirtung des Landes in Australien, was scheinbar nicht so leicht ist.
Zum Anderen spricht die Autorin an, dass sich Frauen nicht von ihren Männern fertig lassen machen müssen, sondern dass sie den Mut zum Neuen wagen sollen.

Mit viel Witz, aber Ernsthaftigkeit hat die Autorin damit ein Werk geschaffen, welches mich an vielen Stellen zum Nachdenken angeregt und mir auch die ein oder anderen Träne verursacht hat.
Ich habe das Buch gerne gelesen und war vom Anfang bis zum Ende an das Buch gefesselt, da es so viel mehr vermittelt, als nur eine gute Lektüre.

Mit Wo der Himmel beginnt ist der Autorin ein wunderbares Werk gelungen, welches die Sonnen- und Schattenseiten des Lebens aufzeigt.
Bei meiner Recherche habe ich gesehen, dass es weitere Bücher mit Rebecca gibt, die jedoch scheinbar unabhängig zu einander gelesen werden können.













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