Dienstag, 28. Juli 2015

[Rezension] Die 5. Welle von Rick Yancey


Titel: Die 5. Welle
Autor: Rick Yancey
Verlag: Goldmann

Seitenzahl: 480 Seiten
Genre: Dystopie
Reihe?: Ja


Die erste Welle brachte Dunkelheit. Die zweite Zerstörung. Die dritte ein tödliches Virus. nach der vierten Welle gibt es nur noch eine Regel fürs Überleben: Traue niemandem! Das hat auch Cassie lernen müssen, denn seit der Ankunft der Anderen hat sie fast alles verloren: Ihre Freunde und ihre Familie sind tot, ihren kleinen Bruder haben sie mitgenommen. Das Wenige, was sie noch besitzt, passt in einen Rucksack. Und dann begegnet sie Evan Walker. Er rettet sie, nachdem sie auf der Flucht vor den Anderen angeschossen wurde. Eigentlich weiß sie, dass sie ihm nicht vertrauen sollte. Doch sie geht das Risiko ein und findet schon bald heraus, welche Grausamkeit die fünfte Welle für sie bereithält ...Quelle

Es wird kein Erwachen geben.
Die schlafende Frau wird am nächsten Morgen nichts spüren, nur ein vages Unbehagen und das hartnäckige Gefühl, von jemandem beobachtet zu werden.



Es gibt Cover die man sofort ins Herz schließt.
Und genau dieser Fall trat ein, als ich das Cover gesehen habe.
Ich finde es so düster und gleichzeitig aber auch so hell. Sozusagen küsst sich dort der Tag und die Nacht. Die Mutlosigkeit und die Hoffnung.

Das Buch ist in mehrere Teile unterteilt. Dabei begleiten wir nicht nur die Protagonistin Cassie, sondern auch Ben, einem Jungen aus Cassies Klasse und auch weiteren Personen.
Leider haben mich diese ständigen Perspektivenwechsel zum Teil auch sehr verwirrt. Es war nicht immer ersichtlich, wer nun gerade erzählt. Das hatte sich erst nach einigen Sätzen ergeben.

Der Klappentext lässt darauf schließen, dass es sich hierbei nur um Cassie dreht. Schnell wurde mir aber klar, dass das nicht der Fall ist.
Nicht nur Cassie steht im Mittelpunkt, sondern auch die Personen, die im Laufe des Buches von ihren Geschehnissen in der Welt des Krieges erzählen.

Die Charaktere sind sehr unterschiedlich. Zum einen gibt es die Protagonistin Cassie, die immer wieder in Erinnerungen ihrer Vergangenheit schwelgt und ihr Leben für das ihres Bruder geben würde.
Zum anderen haben wir Ben, der zum Soldaten gegen die Außerirdischen ausgebildet wird, aber schnell beginnt zu hinterfragen, ob er wirklich auf der Seite der Menschen steht oder ob doch eine höhere Gewalt seine Hand im Spiel hat.
Besonders sympathisch finde ich auch Cassies kleineren Bruder, der schon mit seinen jungen Jahren sehr mutig und aufgeschlossen rüber kommt. Ich habe ihn direkt ins Herz geschlossen.
Auch Evan mag ich sehr gerne, auch wenn er lange ein Rätsel für mich war.


Am Anfang habe ich mich mit dem Buch schwer getan. Ich hatte das Gefühl, dass sich die Spannung einfach nicht aufbauen möchte. Die ständigen Rückblicke in Cassies Vergangenheit haben sich für mich gezogen und die mangelnde Action, die ich erwartet hatte, blieb aus.
Erst im Laufe der Seiten begann das Buch an Action und Spannung zu zunehmen. Und es wurde wesentlich blutiger und brutaler und ich habe wirklich an vielen Stellen den Kopf geschüttelt und mit gefiebert.
Alleine die Vorstellung Kinder in den Krieg zu schicken, lässt es mir eiskalt den Rücken herunterlaufen.
 
Am Ende habe ich das Buch mit einem unguten Gefühl zur Seite gelegt. Zum Einen hat mich, wie schon oben beschrieben, die Welt rund um Cassie schockiert. Zum Anderen wollte ich, trotz der anfänglichen Längen, unbedingt wissen wie es weiter geht.
Also werde ich wohl bald mit Band zwei beginnen.



Auch wenn mich das Buch nicht von Anfang an überzeugen konnte, nahm es doch ab ca. der Mitte an Fahrt zu und ich konnte mich mehr und mehr in die Geschichte hineinversetzen. Daher gibt es ganz knappe 4 Rosenblüten von mir.














Kommentare:

  1. Hmm mir wird nur eine Rosenblüte irgendwie angezeigt. War schon erschrocken das du es so schlecht fandest bis ich die ganze Rezi gelesen hatte :D

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    1. Hm komisch. Bei mir sind's 4 :D Ohje damit ich eine Rosenblüte vergebe, müssen schon gravierende Mängel vorhanden sein ;)

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